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Aktion gegen Frankfurter Maritim Hotel und AfD Bundesparteitag

Solidarität statt Hetze

Am Dienstag Abend wurde vor dem Frankfurter Maritim Hotel gegen die Kooperation der Hotelkette mit der AfD protestiert. An MessebesucherInnen wurden Flyer verteilt und der Eingang des Hotels kurzeitig blockiert.
Am 22./23. April findet im Maritim Hotel in Köln der Bundesparteitag von den RassistInnen der AfD statt. Wir fordern das Maritim auf, den Vetrag mit der AfD zu kündigen.
Aus Frankfurt werden wir gemeinsam zu den Blockaden und der Demo gegen den Bundesparteitag der AfD in Köln fahren. Bustickets (8€,12€ oder 16€) gibt es ab heute im Buchladen Land in Sicht und in der Karl Marx Buchhandlung. Join the Protest.

Presseerkläriung: Aktion gegen Frankfurter Maritim Hotel und AfD Bundesparteitag

Am Dienstag den 4. April haben linke Aktivist*innen auf die skandalöse Ausrichtung des AfD Bundesparteitags im Kölner Maritim aufmerksam gemacht. Dazu wurden vor dem Frankfurter Maritim mehrere Transparente entrollt und mit Flyern umstehende Passant*innen informiert. Mit Parolen wie „Kein Raum der AfD“, „Maritim: kündigen jetzt!!“ und „Solidarität statt Hetze“ wurde darüber aufgeklärt, dass nun ein für alle Mal Schluss sein muss mit der Zusammenarbeit zwischen dem Maritim und rechtspopulistischen Demagogen. Das Kölner Maritim sollte bereits 2008 den „Anti-Islam Kongress“ ausrichten - hätten die Bürgerinnen und Bürger Kölns dies nicht zu verhindern gewusst.
Soweit muss es aber dieses Mal nicht kommen: Die Hotelkette muss endlich zur Vernunft kommen und den Vertrag aufkündigen.

Im eigens verfassten „Code of Conduct“ in dem die Kette ihre Werte anpreist, steht die „Achtung der Menschenrechte“ unter der Rubrik „Verantwortung“. Forderungen von AfD Politiker*innen, z.B. an Grenzen auf Geflüchtete zu schießen, dürften damit wohl kaum im Einklang stehen.

„Verantwortung für die eigenen Grundsätze zu übernehmen bedeutet jegliche Verträge mit rechten Parteien, wie der AfD, aufzulösen und sich nicht hinter Klauseln zu verstecken“, sagte die Aktivistin Janna Berg. Und weiter:

„Die Hotelkette „Maritim“ bekommt aus dem ganzen Bundesgebiet Druck. Der Bundesparteitag der AfD ist gerade kurz vor den Wahlen ein besonders brisanter Ort, denn hier entscheidet sich, wie viel Aufwind oder Gegenwind rechte Ideologien in Deutschland bekommen. Deshalb reisen wir am 22.4. mit Bussen an und blockieren den Parteitag.“

Der Rechtsruck, den wir in Deutschland sehen, reiht sich ein, in eine weltweite Tendenz von rechtem Gedankengut. Die meisten der G20 – Staaten werden von rechten meist männlichen Oberhäuptern regiert. Gegen diesen Rechtsruck gehört eine klare Position. Hier, am 22.4 in Köln und am 7. und 8. August beim G20-Treffen in Hamburg. Wir fordern Solidarität statt Hetze.

Im Anhang befinden sich einige Fotos der Aktion zum freien Gebrauch.

Kritik&Praxis – radikale Linke Frankfurt
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