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Proteste vor konstituierender Sitzung der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung angekündigt / Blockadetraining auf dem Römerberg geplant

Das öffentliche Blockadetraining findet statt: Donnerstag 14. April, 15.30 Uhr, Römerberg.

Proteste vor konstituierender Sitzung der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung angekündigt / Blockadetraining auf dem Römerberg geplant

Frankfurt/Main. Anlässlich der ersten Sitzung der neugewählten Frankfurter Stadtverordnetenversammlung am 14. April lädt die Interventionistische Linke (IL) zu einem öffentlichen Blockadetraining unter dem Motto „Stadt für Alle!“ ein.

Der Protest auf dem Römerberg richtet sich gegen die neuerdings im Stadtparlament vertretene AfD, Wohnungsnot und soziale Spaltung. Stattdessen fordern die Initiatoren eine solidarische Stadt, in der alle – auch Flüchtlinge - die gleichen sozialen und politischen Rechte haben.

„Während im Römer die Fortsetzung von Ausschluss, Spaltung, Rassismus und Verdrängung auf der Tagesordnung steht, konstituiert sich davor der Widerstand“, sagt Karin Krall, von der IL Frankfurt. Das Aktionstraining werde auch aus mehreren Performances bestehen, bei denen symbolisch die Mauern der Ausbeutung, Marginalisierung und Ausgrenzung eingerissen werden.

„Eine solidarische Stadt ist nicht wählbar, sondern wird von allen gemacht. Wir werden deshalb gemeinsam mit zahlreichen Initiativen, die sich für gerechte Löhne, bezahlbare Mieten und gleiche Rechte einsetzen, vor dem Römer sein“, so Krall.

Das öffentliche Blockadetraining findet statt: Donnerstag 14. April, 15.30 Uhr, Römerberg.

Für weitere Informationen und Nachfragen:
Interventionistische Linke Frankfurt: https://www.facebook.com/il.frankfurt
https://twitter.com/ilfrankfurt
http://frankfurt.radikallinks.org/
il-frankfurt@radikallinks.org

Mit freundlichen Grüßen
Karin Krall

Einladung zum öffentlichen Blockadetraining auf den Römerberg! → Donnerstag 14. April, 15.30 Uhr, Römerberg!
... schreibt’s an jede Wand!

Frankfurt gehört allen! Frankfurt sollte von allen gemacht werden können! Wir wollen in Frankfurt leben – in einer solidarischen Stadt, in der es weder Leerstand noch Wohnungsnot gibt, in der Geflüchtete in Wohnungen leben und nicht in Massenunterkünften, in der kein Raum ist für Abschiebungen, rassistische Hetze und soziale Spaltung, in der wir uns nicht gegeneinander ausspielen lassen, in der alle die gleichen sozialen und politischen Rechte haben.
Was wir aber erleben, sieht oft anders aus: Wir erleben Ausbeutung der Arbeitskraft, der Körper, der unsicheren Lebensumstände: in Form von Prekarisierung, Entrechtung und Billiglöhnen. Wir erleben Verdrängung durch hohe Mieten: aus der Innenstadt an die Stadtränder und darüber hinaus. Wir erleben Ausschluss: von Gesundheit, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe. Wir erleben soziale Spaltung: ein Ausspielen der „Armen gegen die Ärmsten“ und die Schaffung von Konkurrenz zwischen Prekarisierten. Wir erleben Rassismus: Ob AfD, Neonazis, Graue Wölfe oder die rassistische Mehrheitsgesellschaft – gestärkt durch die Politik der Bundesregierung. Die Liste ließe sich weiter fortsetzen.

14. April: Reißen wir die Mauern ein ...!
Diese Situation ist Ergebnis von politischen Entscheidungen. Während sich am 14. April 2016 die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung wieder konstituiert, während also die Parteien, einschließlich der AfD, zusammen treten, um diese Politik fortzusetzen, konstituiert sich draußen der Widerstand. Wir sagen klar und laut: #StadtFürAlle wird nicht im Stadtparlament gemacht, sondern draußen! Und dorthin laden wir ein: Zu einem öffentlichen Blockadetraining auf den Römerberg, um gemeinsam den Widerstand zu trainieren und dabei die Mauern der Ausbeutung, der Verdrängung, des Ausschlusses und der sozialen Spaltung einzureißen. Wir werden gemeinsam mit vielen verschiedenen Initiativen vor Ort sein, die sich für gerechte Löhne, bezahlbare Mieten und gleiche Rechte für alle einsetzen, die soziale Gerechtigkeit ganz oben auf die Tagesordnung setzen. #StadtFürAlle kann man nicht wählen – #StadtFürAlle wird von vielen gemacht!

Weiter geht’s – in Frankfurt, Stuttgart und überall...
Der 14. April ist ein Moment unter vielen. Lasst uns in Frankfurt eine gemeinsame, solidarische Praxis entwickeln und laut und hörbar sagen: Frankfurt ist für alle da! – und deshalb haben Rassist_innen hier keinen Platz! Lasst uns unsere alltäglichen Auseinandersetzungen weiter führen. Lasst uns sie miteinander verknüpfen, sichtbar machen und mit einer lauten Stimme nach außen tragen! Lasst uns die soziale Frage stellen! Und lasst uns am 30. April gemeinsam nach Stuttgart fahren und den Parteitag der AfD blockieren!

Lassen wir uns sehen, hören und spüren. Denn: Uns gibt es, wir sind da! Lasst uns zusammenkommen und uns einmischen!
...wir brauchen eine #StadtFürAlle!

#StadtFürAlle | #Frankfurt4All
→ Donnerstag 14. April, 15.30 Uhr, Römerberg!

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