Back to Top

Sammlung von Newsfeeds

Die Rheinmetall-Hauptversammlung stören!

[iL*] - 26. Januar 2020 - 19:52
Einladung zum rebellischen Bühnensturm

Am 5. Mai treffen sich die Aktionär*innen des größten deutschen Rüstungskonzerns in Berlin. Wir werden uns unter sie mischen, ihre Versammlung infiltrieren und nachhaltig sabotieren, weil eine Intervention gegen Rheinmetalls mörderischen Geschäfte längst fällig ist. Wir werden auch etwas Neues wagen – und du kannst mit dabei sein!

Wir haben während der letzten Aktionärsversammlung mit mehreren Dutzend Menschen das Podium gestürmt und die Bühne, wo Rheinmetall-Vorstand und -Aufsichtsrat zusammensitzen, für knapp eine Stunde besetzt. Zeitgleich haben sich Umweltaktivist*innen an der Hotelfassade abgeseilt und hunderte Menschen auf der Straße vor dem Tagungshotel demonstriert. Was können wir erst am 5. Mai 2020 erreichen, wenn wir ein Vielfaches davon sein werden?

Die tristen Herrschaften in ihren edlen Anzügen versammeln sich im Berliner Maritim-Hotel, nahe des deutschen Kriegsministeriums, und denken an ihre Dividenden und Aktiengewinne. Sie verfolgen auf der Rheinmetall-Hauptversammlung regungslos die Worte der jemenitischen Menschenrechtsaktivistin Bonyan Gamal, die über das Schicksal einer Familie, über Leid, Vertreibung und Tod berichtet. Aber sie scheren sich einen Dreck um die Toten der Kriege in Jemen und Nordsyrien. Ihnen ist gleichgültig wie die Türkei in Rojava und die saudische Kriegskoalition im Süden der Arabischen Halbinsel mit deutschen Waffen systematisch Krankenhäuser und Schulen in Schutt und Asche legen.

Wir halten das nicht mehr aus. Es reicht! Das blutige Geschäft von Rheinmetall, die Rüstungsexporte und ihre tödlichen Folgen verlangen von uns weitergehende Maßnahmen, entschlossenen Ungehorsam und Rebellion. Die Rheinmetall-Vorstände, die mit dem Bau und dem Export ihrer Waffen sehenden Auges Massenmord in Kauf nehmen, sollen fortan keine Ruhe mehr vor uns haben. Wir werden immer wieder da sein, wo sie sind. Wir werden sie aus der Deckung holen und in die Öffentlichkeit zerren.

Rheinmetall Entwaffnen!

Im vergangenen Sommer haben wir während des Rheinmetall-Entwaffnen-Camps und der Blockade der Panzer- und Bombenfabrik dem Rheinmetall-Boss Armin Papperger einen Besuch an seiner privaten Villa im benachbarten Hermannsburg abgestattet. Davon war er gar nicht begeistert. Auch deshalb ist es höchste Zeit, ihn mal wieder mit unserer Kritik zu konfrontieren.

Wir werden uns frühzeitig Aktien besorgen, um uneingeschränkten Zugang zur Rheinmetall-Aktionärsversammlung zu erhalten, so wie es kritische Aktionär*innen seit 50 Jahren praktizieren. Neu aber wird sein, dass wir etwas noch nie Dagewesenes wagen: eine öffentliche Mobilisierung und angekündigte Störung. So werden wir uns in diesem Jahr voraussichtlich mit einer dreistelligen Zahl von Menschen unter die Teilnehmer*innen begeben. Viele von uns werden sich entsprechend kleiden und nicht sofort erkennbar sein. Aber alle wissen: Wir sind anwesend und warten nur darauf, unseren Tatendrang zu stillen. Kollektiv und individuell wählen wir einen passenden Zeitpunkt, um unseren Aufstand gegen dieses zynische Spektakel zu beginnen.

Wir werden stören. Wir werden die Versammlung unterbrechen. Vielfältig, kreativ und ungehorsam. Stehend, sitzend, sich fortbewegend. Rufend, Transparente aufspannend, die Bühne besetzend. Unerschrocken werden wir mit dem faulen Frieden des ‚maritimen‘ Hauses brechen. Wir werden viele und nicht zu stoppen sein. So verschieden unsere Mittel auch sind, wir werden doch vereint sein im unkontrollierbaren Durcheinander, wenn sich immer wieder überall im Raum unsere Stimmen gegen die Kriegsverbrecher erheben und nicht mehr verstummen werden.

Seid dabei!
Wir laden euch ein, Teil dieses Ereignisses zu werden und es mit uns gemeinsam zu gestalten. Wenn wir unserer Kreativität freien Lauf lassen, wird die Überraschung für alle eindrucksvoll sein. Kommt mit uns nach Berlin zu den Protesten gegen die Rheinmetall-Hauptversammlung. Und kommt, wenn möglich, mit uns ins Tagungshotel hinein. Erwerbt dafür eine Aktie und damit die sichere Zutrittsberechtigung zum Versammlungssaal.

Wir – und nicht der Rüstungskonzern – werden an diesem Tag die öffentliche Aufmerksamkeit erhalten. Unser lebendiges Nein zu Waffenproduktion, Rüstungsexport und Tod wird aus dem Saal in die Welt hinaus schallen. So leisten wir mit Rheinmetall Entwaffnen vorauseilenden Ungehorsam: Wir schreiten ein, bevor noch mehr Menschen weltweit an deutschen Waffen sterben. Mit unseren Aktionen feiern wir das Leben. Die Zukunft ist bereit erobert zu werden.

Ungehorsame Aktionär*innen
Rheinmetall Entwaffnen

https://rheinmetall-hauptversammlung.org
 

Orte und Termine der bundesweiten Veranstaltungen im Februar und März

50 Jahre Unidad Popular - 5 Monate soziale Revolte

[iL*] - 20. Januar 2020 - 15:32

Chile zwischen dem Kampf auf der Straße für eine neue Verfassung und den faulen Kompromissen der politischen Klasse.

(espanol abajo)

Was mit den Protesten und Ausschreitungen gegen die U-Bahn-Tariferhöhung vom Oktober 2019 begann, hat sich nach fünf Monaten in einen Volksaufstand, eine Art Revolte mit aufständischen Zügen verwandelt.
Wir haben Patricia Ramírez und Leonel Yáñez aus Santiago de Chile zu einer Diskussion über die Ereignisse, die heute in Chile stattfinden, eingeladen. Patricia ist Arbeitspsychologin, arbeitet in einem öffentlichen Krankenhaus und Leonel ist Journalist, Professor an der Universität von Santiago, Aktivist für alternative Kommunikation und war während der Diktatur Militanter der Kommunistischen Jugend (JJ.CC).
Gemeinsam mit ihnen wollen wir fragen, wie der politische und soziale Aufstand oder die Revolte zustande gekommen ist, was ihre Merkmale sind, wer auf der Straße ist, wie die herrschende Klasse reagiert und wie es angesichts des Verfassungsreferendums im April weitergehen kann oder sollte.
Wir wollen auch einen Blick auf die Geschichte Chiles werfen, denn es ist 50 Jahre her, dass das sozialistische Projekt der Regierung der Unidad Popular unter Präsident Salvador Allende begann: Welche Rolle spielt dieses historische Erbe heute, und was bedeutet es für uns, dass das Land, in dem der Neoliberalismus mit dem Staatsstreich des Diktators Augusto Pinochet 1973 begann, auch das Land sein könnte, in dem er endet? All diese Fragen wollen wir gemeinsam diskutieren.

Unsere Gäste werden auf Spanisch reden. Es wird Übersetzung vom Spanischen ins Deutsche geben.
Der Raum ist barrierefrei/rollstuhlgerecht

 


50 años de la Unidad Popular - 5 meses del estallido social
Chile entre la lucha en la calle para una nueva constitución y los acuerdos de la clase política.


Lo que comenzó con las protestas y los disturbios contra el aumento de las tarifas del tren subterraneo en octubre de 2019 se ha convertido, después de cinco meses, en un levantamiento nacional, tipo revueltas, con visos insurreccionales.
Hemos invitado a Patricia Ramírez y Leonel Yáñez de Santiago de Chile a un conversatorio sobre los acontecimientos que se suceden hoy en Chile. Patricia es psicóloga laboral y trabaja en un hospital público y Leonel es  Periodista, Profesor en la Universidad de Santiago, activista de la comunicación alternativa y fue militante de las juventudes comunistas (JJ.CC) durante la dictadura .
Junto con ellos, queremos preguntarnos cómo surgió el levantamiento o revuelta político social, cuáles son sus características, quiénes están en las calles, cómo reacciona la clase dominante y cómo pueden o deben continuar las cosas en vista del referéndum constitucional de abril.
También queremos mirar la historia de Chile, porque han pasado 50 años desde que comenzó el proyecto de gobierno de la Unidad Popular bajo el presidente Salvador Allende, cuyo norte tuvo el socialismo. ¿Qué papel juega hoy en día esta herencia histórica y qué significa para nosotros que el país donde comenzó el neoliberalismo con el golpe de Estado del dictador Augusto Pinochet en 1973 podría ser también el país donde termina? Todas estas preguntas queremos discutirlas juntos.

Los invitad@s hablarán en español. Habrá traducción del español al alemán.
La habitación está libre de barreras/acceso para sillas de ruedas

Jubiläums-Gala der IL Rhein-Neckar + Party

[iL*] - 19. Januar 2020 - 13:30

100 Jahre 1918/19er Revolution, 50 Jahre Mondlandung, 30 Jahre Mauerfall... - Und jetzt auch noch 5 Jahre ILRN und 16 Jahre interventionistische Politik in der Rhein-Neckar-Region?

 

Tut das Not? - Aber sicher doch! :)

Denn Kontinuität ist in der (radikalen) Linken absolut kein Selbstläufer. Wenn der Zauber, der jedem Anfang innewohnt, verflogen ist, kommen die Durststrecken, in welchen vom Kampf ums Ganze nicht viel mehr übrig bleibt als durchplante Wochenenden, To-Dos am Feierabend und das Ausfüllen von Finanzanträgen. Die Revolutionärin als Projektverantwortliche - Rotfront! Dann hingegen läuft's plötzlich wieder wie am Schnürchen, wir sind viele, wie immer genau richtig und kriegen was gebacken. Und darin liegt letztendlich doch der Reiz.

"Narrativ! Narrativ!" rufen die Ungläubigen und haben natürlich recht. Was ist von dem Haufen Widerständler*innen denn noch übrig, die sich da 2003 im Hinterland zusammengetan haben, personell und inhaltlich? Und gab es nicht auch andere Gruppen, die in dieser Zeit interventionistische Politik in der Rhein-Neckar-Region praktiziert haben, ohne sie so zu nennen? Mit Sicherheit! Genau das ist es, was wir mit euch feiern möchten: Unsere Höhen und Tiefen, den ständigen Wandel, die Differenzen und Annäherungen und eben, trotz alledem, die Kontinuitäten, die es ermöglichen, dazuzulernen und Netzwerke zu bilden. 

Den Start unserer Feierlichkeiten bildet unsere schicke Jubiläums-Gala am 08.02. um 19 Uhr im Günter-Sare-Saal des JUZ Mannheim mit Sektempfang, buntem Programm, Hochkultur und Vokü deluxe. Ab ca. 22 Uhr gehen wir dann in den Partymodus über.

Wer sicher gehen möchte, einen Platz an einem unserer Thementische zu bekommen, meldet sich am besten an per E-Mail an anmeldung@il-rhein-neckar.de. Politische Zusammenhänge werden bevorzugt.

Wir freuen uns auf euch! Kommt alle!

Eure Interventionistische Linke Rhein-Neckar

STADT – LAND – LINKS / Linke Kämpfe unter schwierigen Bedingungen

[iL*] - 16. Januar 2020 - 17:07

Es ist 2020 und kein Ende des Rechtsrucks in Sicht. Faschist*innen in den Sicherheitsbehörden und Mordanschläge durch Nazis geben uns das Gefühl, dass die rechte Bedrohung zunimmt. Geistige Brandstifter*innen in den Parlamenten fachen die rassistische Gewalt an, die für viele Menschen sowieso seit jeher Alltag ist.
Doch finden sich in den letzten Jahren genügend Beispiele mutiger Menschen, die sich dem entgegenstellen. Mit unserer Podiumsdiskussion wollen wir den Blick auf den ländlichen Raum richten, wo sich linke Projekte mit Nazi-Netzwerken und teilweise mit dem Wegfall der Zivilgesellschaft konfrontiert sehen.
Wie aber kann eine solidarische Praxis dort gelingen, wo die Strukturen überschaubar und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gering sind? Unter welchen Bedingungen finden linke Kämpfe abseits der Metropolen statt?
Für die Beantwortung dieser Fragen wollen wir die Perspektiven von Menschen stark machen, die dort aktiv sind, wo es auch mal weh tut.

Wir diskutieren mit:
Filiz Kluba, Antifaschistische Initiative Alzey (Rheinland-Pfalz)
Bruno Rössel, Wann Wenn Nicht Jetzt Bautzen (Sachsen)
Moderation: Interventionistische Linke Frankfurt

IL Leitfaden veröffentlicht

[iL*] - 15. Januar 2020 - 18:27
Eine Hilfestellung im Umgang mit sexistischer und sexualisierter Gewalt Leitfaden im Umgang mit sexueller/sexualisierter Gewalt innerhalb der ILILCC BY-NC

Sexuelle/sexualisierte Gewalt kommt überall vor: auch in der linken Szene, auch bei der Interventionistischen Linken (iL). Ursprünglich als internes Dokument geplant, veröffentlicht die IL nun ihren <em>Leitfaden im Umgang mit sexueller/sexualisierter Gewalt</em>. Dieser Leitfaden soll eine erste Handlungsanleitung für den Umgang mit sexueller/sexualisierter Gewalt innerhalb der iL sein. Mit der Veröffentlichung machen wir unser Vorgehen in der Auseinandersetzung mit Sexismus und Patriarchat öffentlich. Damit wollen wir außerdem die Diskussion über sexistische Strukturen auch außerhalb unserer Organisierung anregen.

Bei uns existieren unterschiedliche Auffassungen zu einzelnen Punkten, die wir gesondert diskutieren und vertiefen wollen. Einig sind wir uns aber in dem Ziel, dass wir angegriffene Genoss*innen unterstützen wollen.
Parteilich zu sein, ist eine politische und bewusst getroffene Entscheidung mit dem Ziel, von sexueller/sexualisierter Gewalt Betroffene in einer Gesellschaft, die von patriarchalen und sexistischen Machtverhältnissen geprägt ist, solidarisch zu unterstützen. Mit Parteilichkeit ist gemeint, die Wahrnehmung der betroffenen Person nicht in Frage zu stellen. Nur sie kann sagen, wie sich der Übergriff für sie darstellt und nur sie sollte ihn definieren dürfen.

Vor der Veröffentlichung wurde der Leitfaden inhaltlich nicht verändert, so sind wir uns bewusst, dass die Schritte und Phasen, die wir innerhalb der Organisation für sinnvoll halten, nicht 1:1 auf Fälle außerhalb der Organisation übertragbar sind. Es handelt sich um einen Leitfaden, nicht um eine Bedienungsanleitung.

Den Leitfaden bekommt ihr füür einen kleinen Betrag bei eurer lokalen IL Gruppe oder ihr könnt sie bei uns bestellen. Wir freuen uns auch auf kritische Rückmeldungen sowohl aus Unterstützer*innengruppen von Betroffenen als auch von denjenigen, die Täterarbeit leisten, um unsere Praxis zu verbessern.

Rote Zone: Zeit zur Intervention

[iL*] - 15. Januar 2020 - 16:41

Über das Denken in Gelegenheiten

Seit der Wirtschaftskrise von 2008 wird der Kapitalismus auch in Deutschland wieder Kapitalismus genannt. Weitere Krisen – Klimakrise, Wohnraumkrise, Rassismuskrise – führen zu wachsender Kritik und sogar neuen Utopien. Wie aber können wir uns ein Ende des Kapitalismus im 21. Jahrhundert vorstellen?

Es war einmal eine Zeit, da glaubten die Linken, dass der Kapitalismus notwendig auf eine Endkrise zusteuere, in der das Proletariat das System nur noch umzuschubsen bräuchte (Determinismus). Aber als es zum Ende des 1. Weltkriegs kurzzeitig danach aussah, ließen sie die Gelegenheit verstreichen.

Eine Neue Linke um 1968 glaubte daher, der Kapitalismus ende, wenn viele Leute ihn einfach nicht mehr wollen (Voluntarismus).

Leider wurde aus den Revolten der 1960er, 1970er und 1980er aber keine weitere revolutionäre Gelegenheit, so sehr die Leute sich dies auch wünschen mochten. Was ist daraus zu lernen?
Der Philosoph Paul Tillich (1886-1965) nannte seine Lehren aus 1918, nach dem griechischen Gott der guten Gelegenheiten, das Kairós-Prinzip: "Nicht jedes ist zu jeder Zeit möglich, nicht jedes zu jeder Zeit wahr, nicht jedes in jedem Moment gefordert". Was aber wäre eine Politik, die von einer solchen Theorie ausgeht?

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

Cafe Arranca!

[iL*] - 14. Januar 2020 - 16:10
Das Freiraumcafe der IL lädt euch zum Jahresstart wieder zu (veganem) Essen auf Spendenbasis und einen politischen Input in den ASV Mannheim (FB-Link) ein.

Dieses Mal servieren wir ab 19:00 Uhr Süßkartoffelcurry mit Qinoa und Reis und ab ca. 20:00 Uhr wollen wir mit euch in einem Vortrag der Frage nachgehen, was momentan eigentlich in Indien passiert.

Wenn ihr Lust habt, uns beim schnibbeln zu helfen, im Infomaterial zu stöbern oder die iL kennenzulernen, könnt ihr gerne auch schon eher kommen. Ab 17:00 Uhr ist offen. Wir freuen uns auf euch!

Indien auf dem Weg in den Faschismus?

Nicht ganz. Trotz einer absoluten Mehrheit bei der letzten Parlamentswahl gerät die klerikalfaschistische BJP-Regierung unter Narendra Modi zunehmend in die Defensive. Die Wirtschaft ist auf einem historischen Tiefpunkt und die rücksichtslose Transformation hin zu einem neoliberalen Paradies gerät zunehmend ins Stocken. Auch die Studierenden lassen sich den autoritären Politikstil nicht länger gefallen und machen mobil.
Der Referent Andreas lebte und forschte in Indien insbesondere zu den Themenfeldern Studierendenproteste und Nationalismus und wird nach einer kurzen Einleitung über die koloniale bzw. antikoloniale Geschichte Indiens einen Überblick über den Verlauf der derzeitigen Konfliktlinien geben.

ILTIS in Bermudas - Nazis haben keine Zukunft

[iL*] - 14. Januar 2020 - 16:02

»ILTIS in Bermudas«, Sendung 38: »Marx. Blocksberg. Blümchen - Früherziehung durch Hörspiele«:

Zum Podcast

Zum Livestream

Am 06.06.2020 wollen Neonazis um die NPD und Die Rechte den sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ (TddZ) in Worms durchführen. Der TddZ ist ein seit 2009 jährlich stattfindender Aufmarsch der rechtsradikalen Szene in Deutschland. Nach vielen Jahren faschistischer und antisemitischer Hetze wird Worms voraussichtlich die letzte Station sein. Das Bündnis BLOCK TDDZ WORMS (FB-Link), dem auch mehrere Ortsgruppen der Interventionistischen Linken angehören, und viele weitere Akteur*innen aus Worms und der Region wollen, dass die Geschichte des TddZ mit einem Scheitern in Worms endet.

Wir werfen einen Blick zurück, zum einen auf die Proteste gegen den "TddZ" in den letzten Jahren, zum anderen auf Proteste gegen rechte Umtriebe in Worms und Umgebung, sprechen mit Akteur*innen und fragen nach dem Stand der Mobilisierung und danach, was am 06.06.2020 in Worms los sein wird.

»ILTIS in Bermudas« ist der monatliche Polit-Talk im bermuda.funk, veranstaltet von der Interventionistischen Linken Rhein-Neckar. Die Sendung wird jeden dritten Dienstag eines Monats um 22 Uhr ausgestrahlt und kurz vorher aufgenommen. Sie ist über den Livestream des bermuda.funks ( http://bermudafunk.org/livestream.html ) zu empfangen sowie auf den UKW-Frequenzen 89,6 MHz (MA) / 105,4 MHz (HD) und anschließend vorübergehend im Podcast des bermuda.funks und dauerhaft im Archiv von Freie-Radios.net (http://www.freie-radios.net/serie/iltisinbermudas) zu finden.

Die Rheinmetall-Hauptversammlung stören!

[iL*] - 12. Januar 2020 - 15:31

Am 5. Mai 2020 treffen sich die Aktionäre des größten deutschen Rüstungskonzerns in Berlin. Wir planen ihre Versammlung nachhaltig zu stören.
Mit Waffen von Rheinmetall führen Länder wie die Türkei in Rojava oder Saudi-Arabien im Jemen ihre blutigen Kriege. Gegen die mörderischen Geschäfte des größten deutschen Rüstungskonzerns wollen wir aktiv werden.
Auf der Veranstaltung erläutern wir, warum wir Waffenexporte und Rheinmetall in den Fokus unserer praktischen Kritik stellen, welche längerfristigen Perspektiven wir damit verbinden und welche konkreten Pläne wir bislang für den Tag der Aktionärsversammlung am 5. Mai haben.

Ungehorsame Aktionäre von Rheinmetall Entwaffnen

Sicherheitskonferenz in München

[iL*] - 11. Januar 2020 - 13:21

Auch dieses Jahr werden die Kriegstreiber*nnen in ein edles Hotel nach München eingeladen. Auch dieses Jahr wird es Proteste geben. Auch dieses Jahr werden wir hinfahren.

Wir treffen uns alle am Nürnberger Hauptbahnhof, 10.35h, Haupt-/Osthalle, um gemeinsam mit dem Zug nach München zu fahren und gemeinsam den Kriegsakteuren zu zeigen, dass wir damit nicht einverstanden sind.

Rheinmetall-entwaffnen Mobitour hält in Nürnberg!

[iL*] - 11. Januar 2020 - 13:16

Wenn Ihr Lust habt, Euch mehr mit Antimilitarismus auseinander zu setzen und zu erfahren, was die Leute von "Rheinmetall-entwaffnen" dieses Jahr so vor haben, dann kommt am 12. Februar ins Dialog-der-Kulturen, Fürtherstr. 40.

Die Internationalismus-AG der IL Nürnberg lädt Euch herzlich dazu ein.

Näheres zum Bündnis: https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/

Aktionstreffen FLINT*-Streik 2020

[iL*] - 11. Januar 2020 - 12:55

Wir werden uns am 8. März und den damit verbundenen geplanten feministischen Streik 2020 beteiligen und sind an den Vorbereitungen partizipiert. Wir rufen Euch alle dazu auf,  sich einzubringen und sich den Termin im Kalender schon einmal rot anzustreichen.

Im Zuge dessen lädt das FLINT*-Komitee  Euch zu einem offenen Aktionstreffen ein:

    Sonntag, 19. Januar 2020, von 17-20 Uhr im Nachbarschaftshaus Gostenhof, Adam-Klein-Str. 6

Es sind alle eingeladen, hierbei teilzunehmen, Ideen entwickeln, Bezüge zu ihren Kämpfen herzustellen etc . Näheres zum Programm findet Ihr auf der Homepage findet Ihr hier:

https://femstreiknbg.home.blog/2019/12/09/19-januar-20-aktionstreffen/

Kontakt (z.B. wenn Ihr Kinderbetreuung benötigt) gibt es unter: fq-streik-nbg@riseup.net

Wir sehen uns!

Raus aus der Kohle - aber wie?

[iL*] - 8. Januar 2020 - 21:00
Rückblick auf eine Diskussionsveranstaltung Raus aus der Kohle

Der Klimawandel ist da! Niemand bestreitet das mehr glaubhaft, auch nicht, dass er menschengemacht ist. Naturkatastrophen, Missernten und Artensterben sind die Folgen, welche heute bereits spürbar sind. Die Proteste der „Fridays for Future“ zeigen, dass diese Generation den Ernst der Lage verstanden hat. Es geht um die dramatischen ökologischen und sozialen Folgen - weltweit!

Die Lösung scheint einfach: Wir hören auf Kohlenstoff zu verbrennen. Allerdings ist unsere Lebensweise auf Kohle, Gas und Öl aufgebaut. Wollen wir die Welt nicht zerstören, müssen wir unsere Lebensweise also grundlegend ändern? Oder gibt es ein „weiter so“ ohne Kohle?

Um diese Fragen zu diskutieren, hatten wir im September 2019 Theo Weirich von den „Stadtwerken Norderstedt“ und zwei Vertreter*innen von „Ende Gelände“ eingeladen.

„Ende Gelände“ ist ein breiter Zusammenschluss von Menschen aus den Anti-Atom- und Anti-Kohle-Bewegungen, aus Bürgerinitiativen, NGO´s, linken Polit-Gruppen und anderen. Sie eint der Gedanke dass wir sofort aus der Kohle-Verbrennung aussteigen müssen, ebenso wie die Erkenntnis, dass unser Wirtschaftssystem die Basis des Problems ist. Ihre Mittel sind Aufklärung und ziviler Ungehorsam (z.B. Hambacher Forst).

Theo Weirich ist Werkleiter der Stadtwerke Norderstedt. Die Stadtwerke sind Teil des Projekts „NEW 4.0“, ein Forschungsprojekt aus Industrie und Stadtwerken. Ziel ist es, überschüssigen Windstrom direkt zu verbrauchen. Wenn dieser Überschuss an Energie jedoch sofort verbraucht werden würde, müssten Windräder nicht mehr stillstehen. Theo Weirich beschreibt sein Ziel mit dem Satz „Ich will, dass die Leute mit diesem Strom heizen“.

Die Veranstaltung im Norderstedter Rathaus war erfreulich gut besucht und die Referent*innen kamen unserem Wunsch nach einem offenen und kontroversen Meinungsaustausch gerne nach. Auch die breite Beteiligung in der anschließenden Diskussion mit allen Besucher*innen war getragen von einer großen Meinungsvielfalt und einer ausgeprägten Souveränität auch einander widersprechende Positionen hören und nebeneinander bestehen lassen zu können.

Veranstalter*innen:
Linksjugend Solid Norderstedt: https://linksjugend-solid-norderstedt.jimdosite.com/
Partei Die Linke Norderstedt: http://www.die-linke-segeberg.de/nc/ortsverbaende/norderstedt/
Soziales Zentrum Norderstedt e.V.: https://sz.nadir.org/
Interventionistische Linke Norderstedt: https://interventionistische-linke.org/il-norderstedt

Sommerfest im Sozialen Zentrum Norderstedt

[iL*] - 8. Januar 2020 - 20:40
Rückblick auf das Festwochenende 2019 Flyer

Auch dieses Jahr fand am letzten Wochenende im August wieder das Sommerfest im Sozialen Zentrum Norderstedt (www.soziales-zentrum.de) statt. An zwei Tagen gab es hier drinnen und draußen Live-Musik, Infostände, Kicker, Cocktails, Djs, Langosh-VoKü, Punker-Tombola und mehr. Insgesamt spielten 14 Bands live auf der Bühne.

Das Soziale Zentrum ist ein selbstverwaltetes und selbstfinanziertes Veranstaltungs- und Kommunikationszentrum für linke Politik und Kultur. Es bietet verschiedensten Gruppen, Projekten und Einzelpersonen Raum und Möglichkeiten ihre Ideen umzusetzen.

Die IL Norderstedt beteiligte sich auch dieses Jahr wieder an der Vorbereitung und Organisation des Sommerfestes und war mit einem Infostand vertreten.

Monatlicher Jour-Fixe in der B-Lage

[iL*] - 4. Januar 2020 - 14:49
Zu Jahresbeginn starten wir mit einem offenen Kneipenabend in der B-Lage. Alle, die sich dafür interessieren, bei der IL Berlin mitzumachen, haben hier die Gelegenheit, die Gruppe besser kennenzulernen.

Short URL

Subscribe to [iL*] Frankfurt Aggregator

[iL*F] aktiv bei:

Newsfeeds

Subscribe to Newsfeeds