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Aktualisiert: vor 52 Minuten 48 Sekunden

Abschiebeterminal München verhindern!

15. Oktober 2026 - 10:49
Infoveranstaltung am 18.10. um 17h in der Desi mit Küfa - 24.10. 12:50h gemeinsame Zuganreise nach München Abschiebeterminal München verhindern!

Im Juli hat der Aufsichtsrat des Flughafen München GmbH (FMG) den Bau eines Abschiebeterminals am Münchner Flughafen beschlossen. Über dieses Terminal sollen künftig mehr als 100 Personen pro Tag abgeschoben werden können. München könnte damit zukünftig, noch mehr als bisher, eine zentrale Rolle als Abschiebestandort einnehmen und ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für die Durchführung von Charterabschiebungen aus Deutschland und anderen EU-Ländern werden.
Dieses Vorhaben muss im Zusammenhang mit den gesellschaftspolitischen Diskussionen und Entwicklungen der letzten Monate und Jahre betrachtet werden. Politiker*innen nahezu aller Parteien erklären Migration zum Problem und Abschiebung zu einem adäquaten Mittel.
Der geplante Bau reiht sich in massive Asylrechtsverschärfungen ein und ist Teil des zunehmenden Erstarkens rechter Politiken in der BRD.
Für uns ist klar: Abschottung, Abschiebungen und die zunehmende Verschärfung des Asylrechts geben keine einzige Antwort auf die reellen Probleme unserer Zeit. Wir fordern ein Bleiberecht für alle und eine Politik der internationalen Solidarität.

Deshalb fahrt mit uns nach München, um gemeinsam unsere Wut auf die Straße zu tragen. Solidarität muss Praxis werden – Feuer und Flamme den Abschiebebehörden – Abschiebeterminal München verhindern!

Infoveranstaltung am 18.10. um 17h in der Desi mit Küfa
22.10 - 19 h Banner und Schilder malen
24.10. - gemeinsame Zuganreise nach München um 12.50h Osthalle des Hbf Nürnberg.

Rote Zone: Zwanzig Militante und zwei mal Musik oder die Bedeutung politischer Organisierung und Widerstandsschlager aus Italien

14. Oktober 2026 - 21:53

 

Rechtsruck, gesellschaftliche Krisen und autoritäre Entwicklungen – Gründe, politisch aktiv zu werden, gibt es genug. Aber wie können wir gemeinsam etwas verändern? Warum reicht es nicht, nur auf die nächste Demo zu gehen? Und was bedeutet es eigentlich, sich politisch zu organisieren?
Pünktlich zum Semesterstart nutzen wir die Rote Zone, um mit Euch darüber zu sprechen, warum wir politische Organisierung wichtig finden, was das für uns überhaupt konkret bedeutet und warum für uns die interventionistische Linke die Organisierung der Wahl ist.
Kommt vorbei, bringt Eure Gedanken und Fragen dazu mit und kommt mit uns ins Gespräch!

Im Anschluss gibt's Kneipe, italienischen Widerstands-Schlager, eine Auflösung, was das mit dem Titel und dem Schlager eigentlich soll und natürlich die Möglichkeit, bei einem Getränk weiter zu diskutieren oder offene Fragen zu stellen. Wir freuen uns auf Euch!

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

Verweigert euch!

2. Oktober 2026 - 10:27
Der aktuelle Kampf um ökonomische Interessen und eine internationale (Neu-)Ordnung der Welt findet nicht nur in den „heißen“ Konfliktzonen statt.
Es gibt auch Länder, die zwar nicht direkt vom Kriegsgeschehen betroffen sind, in denen die „Logik des Krieges“ aber dennoch so präsent ist wie lange nicht mehr. Scheinbar unaufhaltsam wird die vermeintliche Notwendigkeit einer kollektiven Kriegstüchtigkeit mit Nachdruck in die Köpfe und Institutionen eingeschrieben. Die Debatten über Aufrüstung und Wehrpflicht bedienen sich einer Sprache und Überzeugtheit, die Gegenentwürfe schier unmöglich erscheinen lassen.
Alle Bewegungen weltweit, die sich für eine befreite Gesellschaft einsetzen, sind vor die Frage gestellt, wie sie sich dem Krieg und seiner Logik entziehen und weiterhin für ein würdevolles Morgen für alle streiten können. Denn es sind gerade diese Kämpfe „von unten“, in denen sich der Horizont eines Friedens auftut. Ein Frieden, der gegen die Verhältnisse erkämpft wird, die den Krieg erst hervorbringen.
Der Sammelband Verweigert euch! versteht sich als Beitrag zu einer größeren antimilitaristischen Suchbewegung nach Mitteln und Möglichkeiten, der Ausweitung kriegerischer Gewalt in unserer Gegenwart und den transnational verwobenen Verhältnissen dieser Gewalt etwas entgegenzusetzen.
Zum Abschluss unserer Reihe „Im Krieg. Gegen Krieg“ werden ein Genosse und eine Genossin von dem Autor*innen-Kollektiv das Buch Verweigert euch! vorstellen. Im Anschluss wollen wir gemeinsam ins Gespräch kommen.

Iran between War and Revolution

21. September 2026 - 18:50
This talk centers the experiences, rights, and political agency of Iranian people amid the recent US–Israeli military escalation against Iran. It examines how military attacks were presented by some as “help” for Iranians and a route to liberation; while some supported this view, many rejected the idea that freedom can be achieved through war, sanctions, and foreign intervention.
Placing the war in the context of Iran’s longer struggle for liberation and justice—including the recent January uprising and the Jin, Jiyan, Azadi movement—we will explore the competing narratives and disinformation campaigns that have shaped public understanding of the conflict and obscured civilian harm.
The talk will examine how Iranians are confronting violence from multiple directions: the impact of external war on everyday life, including access to food, medicine, infrastructure, safety, and communication, alongside intensified domestic repression by the Islamic Republic through internet blackouts, executions, surveillance, and restrictions on political organizing. It will also highlight the forms of resistance and solidarity being organized against war, state violence, and the conditions that continue to constrain the struggle for a democratic future.

The Talk will be held in English with whisper translation into German.

Im Mittelpunkt dieses Vortrags stehen die Erfahrungen und die politische Handlungsfähigkeit der iranischen Bevölkerung vor dem Hintergrund der jüngsten militärischen Eskalation der USA und Israels gegen den Iran. Es wird untersucht, wie militärische Angriffe von einigen als „Hilfe“ für die Iraner*innen und als Weg zur Befreiung dargestellt wurden; während einige diese Sichtweise teilten, lehnten viele die Vorstellung ab, dass Freiheit durch Krieg, Sanktionen und ausländische Interventionen erreicht werden könne.

Indem wir den Krieg in den Kontext des langjährigen Kampfes in Iran für Befreiung und Gerechtigkeit stellen – einschließlich des jüngsten Aufstands im Januar und der „Jin, Jiyan, Azadi“-Bewegung –, werden wir die konkurrierenden Narrative und Desinformationskampagnen untersuchen, die das öffentliche Verständnis des Konflikts geprägt und das Leid der Zivilbevölkerung verschleiert haben.
Der Vortrag wird untersuchen, wie die Iraner*innen mit Gewalt aus verschiedenen Richtungen konfrontiert sind: den Auswirkungen des externen Krieges auf den Alltag, einschließlich des Zugangs zu Nahrungsmitteln, Medikamenten, Infrastruktur, Sicherheit und Kommunikation, sowie der verschärften innenpolitischen Repression durch die Islamische Republik mittels Internet-Sperren, Hinrichtungen, Überwachung und Einschränkungen politischer Organisation. Er wird zudem die Formen des Widerstands und der Solidarität hervorheben, die gegen Krieg, staatliche Gewalt und die Bedingungen organisiert werden, die den Kampf für eine demokratische Zukunft weiterhin einschränken.

Der Vortrag wird auf Englisch gehalten werden. Es wird eine Flüsterübersetzung ins Deutsche geben.

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