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Aktualisiert: vor 10 Minuten 11 Sekunden

Rheinmetall raus!

27. April 2018 - 10:04
Keine Deals mit Erdogan - Den Kriegsprofiteuren die Party versauen.

Im Januar 2018 begann der völkerrechtswidrige Angriff der türkischen Armee auf Afrin, den westlichsten Kantons Rojavas. Viele Menschen sind in diesem Krieg gegen die selbstverwalteten kurdischen Gebiete der Demokratischen Föderation Nordsyriens ermordet worden. Mehr als 150.000 Menschen sind seither auf der Flucht.

Wie der brutale Krieg gegen die kurdische Bevölkerung in der Türkei, die Angriffe auf die kurdischen Gebiete des Iraks und die drohende Ausweitung der türkischen Offensive in Nordsyrien zeigen, handelt es sich hierbei um einen lanfristigen Plan Erdogans.
Unterstützung genießt die Türkei nicht nur von islamistischen Kämpfer_innen. Leopard-2-Panzer, made in Germany, ebnen den Weg der Zerstörung Afrins. In den letzten Jahren lieferte Deutschland 350 Leopard-2-Panzer von Rheinmetall an die Türkei. Die traditionsreichen Waffenexporte Deutschlands stärken das diktatorische Regime Erdogans. Die Bombengeschäfte kommen nicht nur der Rüstungsindustrie zugute, sondern auch der unterstützenden Politik. Wie gut geschmiert deren Verbindung ist, sieht man daran, dass Rüstungsfreunde wie Franz-Josef Jung (Ex-Verteidigungsminister) und Dirk Niebel (Ex-Entwicklungsminister) ohne zu Zögern in den Aufsichtsrat oder in hoch bezahlte Beraterposten wechseln.

Die Bewohner_innen Rojavas kämpfen unter den katastrophalen Umständen des Krieges für eine emanzipatorische, ökologische und freiheitliche Gesellschaft im demokratischen Konföderalismus. Sie geben hunderttausenden Menschen Hoffnung und Zuflucht. Gleichzeitig streichen die Gewinner der Waffendeals immer höhere Profite ein.
Allen voran die deutsche Waffenschmiede Rheinmetall, die zudem in der Türkei eine Panzerfabrik aufbaut. Sie ist sich nicht zu schade am 8. Mai, am Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus, ihre Gewinne zu feiern. Bei der alljährlichen Hauptversammlung wird die kräftig um 18% gesteigerte Dividende an die Aktionär_innen ausgeschüttet.

Wir sagen dazu: Rheinmetall raus! Raus aus Rojava, raus aus der Türkei, raus aus der Rüstungsproduktion – Lasst uns gemeinsam den Kriegsprofiteuren die Party versauen. 

Kommt zur Demo & bringt Dinge zum Lärmmachen mit.

Rheinmetall raus!

27. April 2018 - 10:04
Keine Deals mit Erdogan - Den Kriegsprofiteuren die Party versauen.

Im Januar 2018 begann der völkerrechtswidrige Angriff der türkischen Armee auf Afrin, den westlichsten Kantons Rojavas. Viele Menschen sind in diesem Krieg gegen die selbstverwalteten kurdischen Gebiete der Demokratischen Föderation Nordsyriens ermordet worden. Mehr als 150.000 Menschen sind seither auf der Flucht.

Wie der brutale Krieg gegen die kurdische Bevölkerung in der Türkei, die Angriffe auf die kurdischen Gebiete des Iraks und die drohende Ausweitung der türkischen Offensive in Nordsyrien zeigen, handelt es sich hierbei um einen lanfristigen Plan Erdogans.
Unterstützung genießt die Türkei nicht nur von islamistischen Kämpfer_innen. Leopard-2-Panzer, made in Germany, ebnen den Weg der Zerstörung Afrins. In den letzten Jahren lieferte Deutschland 350 Leopard-2-Panzer von Rheinmetall an die Türkei. Die traditionsreichen Waffenexporte Deutschlands stärken das diktatorische Regime Erdogans. Die Bombengeschäfte kommen nicht nur der Rüstungsindustrie zugute, sondern auch der unterstützenden Politik. Wie gut geschmiert deren Verbindung ist, sieht man daran, dass Rüstungsfreunde wie Franz-Josef Jung (Ex-Verteidigungsminister) und Dirk Niebel (Ex-Entwicklungsminister) ohne zu Zögern in den Aufsichtsrat oder in hoch bezahlte Beraterposten wechseln.

Die Bewohner_innen Rojavas kämpfen unter den katastrophalen Umständen des Krieges für eine emanzipatorische, ökologische und freiheitliche Gesellschaft im demokratischen Konföderalismus. Sie geben hunderttausenden Menschen Hoffnung und Zuflucht. Gleichzeitig streichen die Gewinner der Waffendeals immer höhere Profite ein.
Allen voran die deutsche Waffenschmiede Rheinmetall, die zudem in der Türkei eine Panzerfabrik aufbaut. Sie ist sich nicht zu schade am 8. Mai, am Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus, ihre Gewinne zu feiern. Bei der alljährlichen Hauptversammlung wird die kräftig um 18% gesteigerte Dividende an die Aktionär_innen ausgeschüttet.

Wir sagen dazu: Rheinmetall raus! Raus aus Rojava, raus aus der Türkei, raus aus der Rüstungsproduktion – Lasst uns gemeinsam den Kriegsprofiteuren die Party versauen. 

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