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Veranstaltungshinweise

Newsletter der [iL*]-Frankfurt

Inhalt
1) Veranstaltung "wir brauchen keine Erlaubnis - über die Kämpfe bei
FIAT", 28.4.
2) regionales Rhein-Main G20 Treffen, 19.4.
3) Blockade des AfD Parteitags in Köln, 22.4.
4) Veranstaltung "NSU-Komplex auflösen!“, 18.4.

Wenn ihr Fragen habt oder uns näher kennen lernen wollt, dann kommt gerne zu unseren Veranstaltungen und sprecht uns oder schreibt eine Email an il-frankfurt@radikallinks.org.

Eure IL Frankfurt

Kontakt
il-frankfurt@radikallinks.org
frankfurt.radikallinks.org
facebook.com/il.frankfurt
twitter.com/ilfrankfurt

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1) Veranstaltung „wir brauchen keine Erlaubnis - über die Kämpfe bei FIAT“

Wann: Freitag, 28.4.2017, 19 Uhr
Wo: Theater in den Landungsbrücken, Gutleutstraße 294, 60327 Frankfurt
https://www.facebook.com/events/277460166011817/

gezeigt wird der Film "Wir brauchen keine Erlaubnis" und im Anschluss gemeinsam diskutiert über die Frage Italiens, sozialer Kämpfe und gemachten Erfahrungen. wir reden mit Genoss_innen, die an der
Herstellung des Filmes mitbeteilgt waren.
***
Der Film „Wir brauchen keine Erlaubnis“ erzählt die bewegende Geschichte der sozialen Kämpfe um die Fiatfabrik in Italien von 1969 bis zur großen Niederlage 1980. Protagonist des Films ist Pietro Perroti, der als junger Arbeiter nach Turin zieht, um bei Fiat zu arbeiten und politisch aktiv zu werden. Er kauft sich eine kleine Kamera, die er in die Fabrik schmuggelt um dort den Arbeitsalltag in Bild und Ton festzuhalten. Er produziert aussagekräftige Dokumente der Demonstrationen, Streikposten und der großen Versammlungen. In der Produktion von Manifesten, Zeitungen, großen Gummifiguren der Fiatchefs und Entscheidungsträger und später Sprüchen und Zeichnungen auf den Klos der Fabrik gab er den Kämpfen einen kreativen, künstlerischen Beitrag. Im Film sind einige dieser einzigartigen Aufnahmen und Geräuschkulissen zu sehen und zu hören.

Mit Vielfalt und Kreativität wurden widerspenstige Kommunikationsmittel gewählt, um sich zu organisieren und Gehör zu verschaffen. Der Dokumentarfilm erzählt vom Klima dieser Jahre; der massenhaften
Beteiligung, der Strahlkraft der Kämpfe hinein in die Gesellschaft und den Alltag, aber auch von den Konflikten mit Institutionen und Presse.
86min.

http://wirbrauchenkeineerlaubnis.blogsport.de/

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken [iL*] Frankfurt, kritik&praxis - radikale Linke Frankfurt und dem xxpress - Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit
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2) regionales Rhein-Main G20 Treffen

Wann: Mittwoch, 19.04.2017, ab 19 Uhr
Wo: DGB Jugendclub, (Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, Gebäuderückseite)

Die 2. Aktionskonferenz zur Vorbereitung der Protesttage gegen den G20 Gipfel in Hamburg liegt gerade erst hinter uns und sie war vielversprechend.
https://www.g20hamburg.org/de/content/2-aktionskonferenz-gegen-g20-im-mi...

Wenn ihr jetzt miteinsteigen oder euch zur demokratiefreien Zone Hamburg oder den in Hamburg wie auch im Vorfeld in der Region geplanten Aktionen informieren wollt, seid ihr auf dem regionalen G20 Vorbereitungskreis für die Rhein-Main Region genau richtig. Wir tauschen uns aus, planen eine gemeinsame Anreise, besprechen Veranstaltung und Mobilisierung und bereiten uns auf die Proteste in HH vor.

Wenn du regelmäßig Infos zur Aktionskonferenz und den geplanten Gegenprotesten zu G20-Gipfel erhalten möchtest trage dich in den Newsletter auf der Website ein: http://www.g20hamburg.de

Weitere Infos findest du auch unter:
http://www.G20-Hamburg.mobi
http://www.g20-protest.de

Und, das ergänzen wir hiermit, auf der Webseite der IL: http://interventionistische-linke.org/tags/g20

Interventionistische Linke News
http://www.interventionistische-linke.org/fr/newsletter/interventionisti...

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3) Blockade des AfD Parteitags in Köln

Wann: Samstag, 22.04.2017, ganztägig
Wo: in Köln
Anreise: Busse fahren 3:00 in Frankfurt ab und kommen am Abend wieder zurück. Bustickets gibt es für 8€ (ermäßig), 12€ (normal) und 16€ (Soli) im Buchladen Land-in-Sicht, in der Karl-Marx-Buchhandlung und im Cafe KoZ an der Bockenheimer Warte

Für kurzfristige Informationen zu den Bussen schaut einfach auf: http://kritikundpraxis.org/
https://www.facebook.com/kpfrankfurt/?fref=ts
oder
http://www.frankfurt.radikallinks.org/
https://www.facebook.com/il.frankfurt/?fref=ts

alle weiteren Informationen zu den Aktionen vor Ort findet ihr unter: https://noafd-koeln.org/

Blockaden - Solidarität statt Hetze
Am Morgen des 22. April wird es kein Durchkommen für die AfD geben! Wir rufen zu massenhaften kreativen Blockaden gegen den Parteitag auf. Wir wollen damit an vergangene antifaschistische Erfolge wie die Verhinderung des rechtspopulistischen „Anti-Islam-Kongress“ 2008 oder die großen Proteste gegen „HoGeSa“ im Herbst 2015 anschließen.

Unser Aktionskonsens

Wir stellen uns dem Bundesparteitag der AfD entgegen, um ihn zu verhindern. Dabei agieren wir auch mit Mitteln des zivilen Ungehorsams. Unsere Massenblockaden sind Menschenblockaden. Von uns geht dabei keine Eskalation aus. Wir sind solidarisch mit allen, die unsere Ziele teilen.

Unser Aktionsbild
Am 22. April will die AfD (Alternative für Deutschland) ihren Bundesparteitag in der Kölner Innenstadt im Maritim-Hotel abhalten. Die Kampagne „Solidarität statt Hetze“ – ein breites Spektrum aus antifaschistischen und linken Initiativen und Gruppen – ruft am 22. April ab 7 Uhr morgens zu Aktionen auf, die das Ziel haben, den AfD-Bundesparteitag zu verhindern.

Wir erwarten aus verschiedenen regionalen und bundesweiten Spektren und Protestkulturen mehrere Tausend Menschen, die sich Richtung Maritim auf den Weg machen. Dazu wird es an diesem Morgen mehrere Sammelpunkte im Innenstadtgebiet geben. Ob in gemeinsamen Großgruppen oder durch massenhaftes Einsickern und Ausschwärmen in vorbereiteten, kleineren Bezugsgruppen: Alle Beteiligten haben das gemeinsame Ziel, den AfD-Bundesparteitag so effektiv wie möglich zu blockieren.

Unsere Aktionsform sind angekündigte Massenblockaden, die aus Menschen bestehen werden. Mit Sitz- und Stehblockaden werden wir versuchen, alle Zugänge zum Maritim dichtzumachen. Wenn uns die Polizei Gitter und Zäune in den Weg stellt und das Maritim dadurch faktisch abriegelt, werden wir Möglichkeiten finden, diese Absperrungen zu überwinden. Von uns geht dabei keine Eskalation aus.

Unser Aktionsbild ist dabei bunt und fantasievoll. Mit vielfältigen Hilfsmitteln wie Transparenten, klassischen Sitzblockaden oder anderen kreativen Materialien, welche Themen der AfD aufgreifen, werden wir die AfD daran hindern, zu ihrem Tagungsort zu gelangen. Wir werden den Protest nutzen, um unsere inhaltlichen Standpunkte gegen die AfD auf die Straße zu tragen. Darauf bereiten wir uns in öffentlichen Blockadetrainings in den nächsten Wochen gemeinsam vor.

Bereits im Vorfeld werden wir öffentlich über die Inhalte und Ziele unserer Aktionen informieren. Unsere Aktionen richten sich nicht gegen die Beschäftigten im Maritim, sehr wohl jedoch gegen die Leitungsebene des Maritim, welche der AfD immer wieder bundesweit Räume zur Verfügung stellt.

Wir werden so lange blockieren, wie die Blockaden effektiv die AfD-Parteimitglieder daran hindern, zu ihrem Tagungsort zu gelangen. Im Anschluss an die Blockaden rufen wir um 11 Uhr zu einer bundesweiten Großdemonstration gegen den Bundesparteitag der AfD auf. Auf der Demonstration erwarten wir zigtausende Menschen, die einen gemeinsamen Ausdruck gegen den Rechtsruck und den Aufstieg der AfD auf die Straße tragen.
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4) Veranstaltung "NSU-Komplex auflösen!"

Wann: Dienstag, 18.04.2017, 19:00
Wo: Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17

Dokumentartheater und Diskussion

Der NSU ist Teil einer Geschichte des Rassismus in Deutschland. Wenn heute Migrant*innen und Geflüchtete angegriffen und ausgegrenzt werden, stellt sich die Frage, was wir 5 Jahre nach der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds gelernt haben.

Ende Februar 2017 stellte eine Arbeitsgruppe des UN-Menschenrechtsrats fest, dass Deutschland ein gravierendes Problem mit institutionellem Rassismus habe. Eine Auseinandersetzung mit rassistischen Strukturen in Behörden und bei der Polizei, am Arbeitsmarkt, in den Medien und im Alltag fordern Initiativen betroffener Menschen schon seit Jahren – finden in der breiten Öffentlichkeit aber nur wenig Gehör.

Szenen aus „Die NSU-Monologe“ der Bühne Für Menschenrechte (link is external)e erzählen die Geschichte der Familie von Halit Yozgat, der am 6. April 2006 in Kassel vom NSU ermordet wurde. Sie geben Impulse für die anschließende Diskussion: Wie lauten die Forderungen von Betroffenen? Wie lässt sich institutioneller Rassismus in Deutschland fassen? Was kann dagegen getan werden?

Programm:
Szenen aus „NSU Monologe“, Bühne für Menschenrechte (Berlin)

Podiumsdiskusssion mit:
Ayse Güleç (Initiative 6. April, Tribunal „NSU-Komplex auflösen“) Olivia Sarma (response. Beratung für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt / Bildungsstätte Anne Frank) Tahir Della (Bundesvorstand, ISD Bund e.V. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) Canan Topçu (Journalistin, Neue Deutsche Medienmacher)
Moderation: Hadija Haruna, Hessischer Rundfunk

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Es wird Flüsterübersetzungen in Englisch und Türkisch geben.

Veranstalter*innen: Bildungsstätte Anne Frank / response. Beratung für Betroffene rechter und rassistischer Gewalt, Heinrich Böll Stiftung Hessen, Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen, DGB Region Frankfurt Rhein Main, Copwatch Frankfurt, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD), Hessischer Flüchtlingsrat und Tribunal 'NSU-Komplex-auflösen'.

das NSU Tribunal findet vom 17-21.5.2017 in Köln statt.
http://nsu-tribunal.de/

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