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Schluss mit rechten Netzwerken in den hessischen Behörden

[iL*] - 23. Oktober 2020 - 10:32
Landesweite Demonstration gegen rechte und rassistische Netzwerke in den hessischen Sicherheitsbehörden Wiesbaden (Därnsches Gelände), 24.10.2020, 14 Uhr

Anreise aus:
Darmstadt: 12:03 (11:55 Treffpunkt) Uhr
Mannheim: 11:30 Uhr
Aschaffenburg: 11:47 Uhr
Marburg: 11:35 Uhr
Frankfurt: 12:13 Uhr

+++ Demo gegen die hessischen Zustände! +++

Am 24. Oktober werden wir gemeinsam in Wiesbaden auf die Straße gehen,
um gegen rechte Strukturen und Rassismus in den hessischen
Sicherheitsbehörden zu demonstrieren. Die jüngsten Fälle rassistischer
Polizeigewalt haben erneut offenbart, dass es sich nicht um bedauerliche
Einzelfälle handelt, sondern dass die Sicherheitsbehörden in Hessen ein
strukturelles Rassismus-Problem haben. Rassifizierte Personen werden
alltäglich zur Zielscheibe rassistischer Kontrollen und sind häufig der
Gewalt von Polizistinnen ausgeliefert. Selbst wenn zufällig ein Video
die Übergriffe dokumentiert, ist es für die Betroffenen oftmals
schwierig, sich dagegen zu wehren. Und auch dann haben die Betroffen
rassistischer und rechter Polizeigewalt meisten mit Kriminalsierung zu
rechnen, während sich Politikerinnen, Justiz und Journalistinnen
schützend vor uniformierte Täterinnen stellen.
Daneben wird die Existenz von rechten Netzwerken in Polizei, Bundeswehr
und Spezialeinheiten immer offensichtlicher. Beamtinnen tauschen sich
in Chatgruppen über ihre menschenverachtenden Ideologien aus.
Polizistinnen geben Informationen an organisierte Nazis weiter und
bedrohen als NSU 2.0 migrantische, linke und antifaschistische Personen
des öffentlichen Lebens. Der Verfassungsschutz finanziert über seine
V-Leute faschistische Strukturen, schreddert Akten und verhindert die
weitere Aufklärung der NSU-Mordserie. Dass der Verfassungsschützer
Andreas Temme direkt (wie beim Mord an Halit Yozgat 2006) oder indirekt
(wie bei der Ermordung Walter Lübckes 2019) in rechtsterroristische
Attentate verwickelt ist, zeigt: Der hessische Verfassungsschutz schützt
ausschließlich seine V-Leute und Mitarbeiterinnen vor Strafverfolgung.
Und währenddessen legen auch in Hessen Soldaten Listen mit Feindinnen
an, horten Waffen sowie Munition und planen Anschläge wie z.B. der
Offenbacher Soldat Franco Albrecht.
Es reicht uns! Wir werden in der hessischen Landeshauptstadt ein
kraftvolles Zeichen setzen, weil wir wollen, dass sich etwas ändert:
Dass rechte Netzwerke in den Sicherheitsbehörden konsequent aufgedeckt
und bekämpft werden! Dass der strukturelle Rassismus und
diskriminierende Praktiken wie racial profiling als solche benannt und
abgeschafft werden! Dass unabhängige Beschwerdestellen und eine
bundesweite Kennzeichnungspflicht für Polizistinnen eingeführt werden,
damit Täterinnen im Dienst identifiziert und strafrechtlich verfolgt
werden können, ohne dass der polizeiliche Corpsgeist sie schützt! Die
Polizei und andere Sicherheitsbehörden haben ein strukturelles Problem
mit Rassismus und rechten Ideologien - das muss aufhören! Wir fordern
eine konsequente Entnazifizierung von Polizei und Bundeswehr sowie die
Abschaffung des Verfassungsschutzes!
Solidarität mit sämtlichen Betroffenen der Drohschreiben des sogenannten
„NSU 2.0“ und rassistischer Polizeigewalt! Für eine solidarische
Gesellschaft, die die Menschen vor den Sicherheitsbehörden und ihren
rechten Umtrieben schützt - nicht die Sicherheitsbehörden vor
Strafverfolgung!

Lasst uns gemeinsam und entschlossen klar machen, dass wir Nazis und
andere Rechte in der Polizei, beim Verfassungsschutz und anderswo
niemals akzeptieren werden!

Am 24. Oktober alle zusammen in Wiesbaden auf die Straße – gegen
Rassismus, Antisemitismus und Sexismus in den Sicherheitsbehörden und
überall! Für eine Entnazifizierung 2.0!







 

Klimakatastrophenkapitalismus – warum uns die sozial-ökologische Transformation nicht retten wird

[iL*]-Debattenblog - 22. Oktober 2020 - 21:59

Vorlauf

Waldbrände, auftauende Permafrostböden, eisfreie Arktis – der Jetstream lahmt und in Nordsibirien ist es 38 Grad warm … Das kennzeichnet Kipppunkte, die bei ihrem Eintreten den Klimawandel auf ein neues Level katapultieren würden. Dieses Phänomen ist schon seit Jahren bekannt. Die letzten zwei oder drei Jahre vermitteln den Eindruck, dass wir diese Kipppunkte erreicht haben. Basically we‘re fucked! Irgendetwas muss passieren und man könnte es doch eine sozial-ökologische Transformation nennen. Aber ist das die Lösung? Der Begriff ist weit, offen, vielfältig. Kann er auch fassen, worum es gehen muss?

Transformationen im Kapitalismus

So lange in Kohle, Erdöl, Erdgas weiterhin das weltweite Kapital investiert wird, wird es sich verwerten wollen und es gibt wenig Grund zur Annahme, dass Klimaräte, Klimagipfel und Klimawissenschaftler*innen dieses Kapital zur Vernunft bringen könnten. Es handelt nicht einfach unvernünftig, es folgt vielmehr seiner eigenen Logik. Deren einzige Zielsetzung ist Geld heckendes Geld, der nihilistische Prozess der Kapitalverwertung um jeden Preis.

In der gegenwärtigen Situation wird nun verstärkt der Begriff der sozial-ökologischen Transformation ins Spiel gebracht. Manche setzen ihn gleich mit einem »Green New Deal« oder einem »Corona Green Deal«. Gibt man den Begriff in eine Suchmaschine ein, so zeigt sich vor allem eins: Er ist anschlussfähig. Sicherlich ist es zu kurz gegriffen, den Green (New) Deal, den die EU propagiert, mit der sozial-ökologischen Transformation gleichzusetzen. Diejenigen, die den Begriff Transformation in guter Absicht verwenden, mögen durchaus eine Gesellschaft vor Augen haben, die danach sozialer und ökologischer ist als vorher. Sie mögen ihn sogar mit sehr grundlegenden Veränderungen verbinden. Aber einige Aspekte gilt es zu bedenken, bevor »sozial-ökologische Transformation« zum zentralen Begriff eines linken Kampfes gegen die Klimakatastrophe wird.

Zur Überwindung der Klimakrise wird es Prozesse geben müssen, die man im weitesten Sinne als transformatorische (Transformation im Wortsinn als Umformung, Umgestaltung über etwas hinaus) kennzeichnen kann. Aber ist der Begriff der Transformation auch geeignet, den Bruch mit dem kapitalistischen System anzuzeigen, der angesichts der ökologischen Zerstörung durch den Kapitalismus mehr als notwendig ist? Wir haben zumindest Bedenken.

Auch wenn das weltweite Kapital sich, solange es möglich ist, in der fossilen Industrie mit all ihren Ausläufern verwerten will und muss, so liegt die Notwendigkeit für Veränderungen auch aus einer kapitalistischen Perspektive auf der Hand. So propagiert das World Economic Forum den »Great Reset«, einen Neustart für eine gerechtere, nachhaltigere und widerstandsfähigere Zukunft. Auf lange Sicht könnte der Kapitalismus eine sozial-ökologische Transformation brauchen. Das neue Programm der Grünen dokumentiert dies hinlänglich. Sozial-ökologische Transformation würde an der grundlegenden Problematik des Kapitalismus nichts ändern. Beide Aspekte machen den Begriff problematisch, wenn es darum gehen soll, eine gegenüber diesem Kapitalismus antagonistische Position aufzubauen, aus der heraus Handlungsfähigkeit resultieren soll.

Dass Transformationsprozesse im Kapitalismus langfristig sowohl ökologisch als auch sozial sein könnten, wäre kein Zugeständnis an Protest und Kritik. Systemimmanent könnte sich die ökologischen Katastrophe als ein schier unermessliches Terrain für ökonomische Aktivitäten zur Kapitalakkumulation erweisen. Schon jetzt trägt jeder »Umweltschaden«, der »behoben« wird, zur Vergrößerung des Bruttoinlandsprodukts bei. In diesem Sinne kann man hier eine erstaunliche Nähe zum historischen New Deal erkennen,...

Nach unten aufs Hochhaus treten

[iL*]-Debattenblog - 19. Oktober 2020 - 18:54

Im Göttinger Hochhauskomplex in der Groner Landstraße zeigte die Stadt Göttingen im Juni 2020 wie menschenverachtend ihre ›Ordnungsmaßnahmen‹ aussehen können. Exemplarisch schreiben wir über Handlungs- und Sprechfähigkeit und die Rolle der radikalen Linken in sozialen Auseinandersetzungen.

===

Im Juni, als es gerade warm wurde in Deutschland, sprach auch die Polizei davon, dass es in der Groner Landstraße 9, 9a und 9b jetzt »richtig heiß« werde. Gemeint war allerdings nicht die erbarmungslose Sommerhitze, sondern die Stimmung derer, die kurz zuvor in dem Hochhauskomplex interniert worden waren.

Ohne Vorwarnung hinderten Polizei und Ordnungsbehörden die Bewohner*innen von einem Moment auf den nächsten daran, das Grundstück zu verlassen. Ohne Vorwarnung konnten die Menschen weder einkaufen, noch zur Arbeit oder ins Grüne. Dass auch heitere Müsliviertel-Wohlstandskinder ihre Wohnung unter Quarantäne nicht verlassen durften, ist klar. Der Unterschied: Die Groner Landstraße 9 wurde eingezäunt, polizeilich umstellt und kaum mit den nötigen Lebensmitteln und Hygieneartikeln versorgt. Man gab sich keine Mühe, den Bewohner*innen zu kommunizieren, was Sache ist. Dafür wurde öffentlich verkündet, dass man die Bevölkerung schützen müsse. Es war zum speien.

Die Bevölkerung Göttingens, das scheinen nicht die über 700 Menschen im eingezäunten Wohnkomplex zu sein – die wurden nämlich ganz und gar nicht geschützt. Die anfangs rund 100 mit Corona infizierten und all die negativ getesteten Personen wurden nicht räumlich getrennt. Schlimmer noch: Schon aufgrund der engen Flure konnte man sich kaum voneinander fernhalten. Spätestens jedoch bei der zentralen Lebensmittelausgabe im Innenhof konnte Körperkontakt mit Nachbar*innen, die man sonst mal flüchtig grüßte, nicht mehr vermieden werden. An den Ausgabestellen wurde zu wenig und teils abgelaufenes Essen, außerdem so gut wie keine Hygieneartikel zur Verfügung gestellt. Über mindestens eine Woche hinweg waren die Bewohner*innen sogar bei Babywindeln auf Spenden von Außerhalb angewiesen.

Verachtung, Demütigung und Rassismus: Bullen, Stadt und Investoren Hand in Hand

Besonders bemerkenswert ist die kontinuierliche Demütigung der Bewohner*innen, die das städtische und polizeiliche Krisenmanagement sowohl in Pressekommunikation als auch im konkreten Handeln durchgängig prägte. Verachtung und Abgrenzung nach unten zogen sich als Leitmotiv durch den Umgang der Herrschenden mit dem Infektionsgeschehen in der Groner Land 9.

So machte der Staat mithilfe vereinter Kräfte von Göttinger Polizei, BFE, Ordnungsamt, THW und privaten Securities gegenüber den Bewohner*innen von Anfang an deutlich: Vor euch muss die Bevölkerung geschützt werden. Die Bewohner*innen wurden drangsaliert, es galten zweierlei Maß: Einerseits wurden die im betroffenen Haus lebenden Kinder von der Polizei mit Pfefferspray angegriffen – gleichzeitig wurde behauptet, die Stadt könne Privateigentum nicht angreifen und habe keinen Zugriff auf die Hotels, die monatelang in der ganzen Stadt leer standen und in denen genügend Raum gewesen wäre, eine Trennung von infizierten und noch nicht infizierten Personen zu organisieren.

Entwürdigend war es, dass die Bewohner*innen mit bereits abgelaufenen Lebensmitteln ›versorgt‹ wurden. Menschenverachtend war es, dass es tagelang dauerte, bis im überfüllten Wohnhaus jemand sauber machte, weil Stadt, Hausverwaltung und Eigentümer sich die Verantwortung für den allermindesten Hygienestandard gegenseitig zuschoben. Demütigend war es, wenn Sozialdezernentin Petra Broistedt (SPD) davon faselte, diejenigen, die nach einer Woche Gefangenschaft im Hochhaus nicht infiziert waren, hätten...

Schluss mit rechten Netzwerken in den Sicherheitsbehörden

[iL*] - 11. Oktober 2020 - 12:02
Am 24. Oktober werden wir gemeinsam in Wiesbaden auf die Straße gehen, um gegen rechte Strukturen und Rassismus in den hessischen Sicherheitsbehörden zu demonstrieren.

Die jüngsten Fälle rassistischer Polizeigewalt haben erneut offenbart, dass es sich nicht um bedauerliche Einzelfälle handelt, sondern dass die Sicherheitsbehörden in Hessen ein strukturelles Rassismus-Problem haben. Rassifizierte Personen werden alltäglich zur Zielscheibe rassistischer Kontrollen und sind häufig der Gewalt von Polizist*innen ausgeliefert. Selbst wenn zufällig ein Video die Übergriffe dokumentiert, ist es für die Betroffenen oftmals schwierig, sich dagegen zu wehren. Und auch dann haben die Betroffen rassistischer und rechter Polizeigewalt meisten mit Kriminalsierung zu rechnen, während sich Politiker*innen, Justiz und Journalist*innen schützend vor uniformierte Täter*innen stellen.

Daneben wird die Existenz von rechten Netzwerken in Polizei, Bundeswehr und Spezialeinheiten immer offensichtlicher. Beamt*innen tauschen sich in Chatgruppen über ihre menschenverachtenden Ideologien aus. Polizist*innen geben Informationen an organisierte Nazis weiter und bedrohen als NSU 2.0 migrantische, linke und antifaschistische Personen des öffentlichen Lebens. Der Verfassungsschutz finanziert über seine V-Leute faschistische Strukturen, schreddert Akten und verhindert die weitere Aufklärung der NSU-Mordserie. Dass der Verfassungsschützer Andreas Temme direkt (wie beim Mord an Halit Yozgat 2006) oder indirekt (wie bei der Ermordung Walter Lübckes 2019) in rechtsterroristische Attentate verwickelt ist, zeigt: Der hessische Verfassungsschutz schützt ausschließlich seine V-Leute und Mitarbeiterinnen vor Strafverfolgung.Und währenddessen legen auch in Hessen Soldaten Listen mit Feind*innen an, horten Waffen sowie Munition und planen Anschläge wie z.B. der
Offenbacher Soldat Franco Albrecht.

Es reicht uns! Wir werden in der hessischen Landeshauptstadt ein kraftvolles Zeichen setzen, weil wir wollen, dass sich etwas ändert:
Dass rechte Netzwerke in den Sicherheitsbehörden konsequent aufgedeckt und bekämpft werden!
Dass der strukturelle Rassismus und diskriminierende Praktiken wie racial profiling als solche benannt und abgeschafft werden!
Dass unabhängige Beschwerdestellen und eine bundesweite Kennzeichnungspflicht für Polizist*innen eingeführt werden, damit Täter*innen im Dienst identifiziert und strafrechtlich verfolgt werden können, ohne dass der polizeiliche Corpsgeist sie schützt!
Die Polizei und andere Sicherheitsbehörden haben ein strukturelles Problem mit Rassismus und rechten Ideologien - das muss aufhören! Wir fordern eine konsequente Entnazifizierung von Polizei und Bundeswehr sowie die Abschaffung des Verfassungsschutzes! Solidarität mit sämtlichen Betroffenen der Drohschreiben des sogenannten „NSU 2.0“ und rassistischer Polizeigewalt! Für eine solidarische Gesellschaft, die die Menschen vor den Sicherheitsbehörden und ihren rechten Umtrieben schützt - nicht die Sicherheitsbehörden vor Strafverfolgung!
Lasst uns gemeinsam und entschlossen klar machen, dass wir Nazis und andere Rechte in der Polizei, beim Verfassungsschutz und anderswo niemals akzeptieren werden!

Am 24. Oktober alle zusammen in Wiesbaden auf die Straße – gegen Rassismus, Antisemitismus und Sexismus in den Sicherheitsbehörden und überall!
Für eine Entnazifizierung 2.0!
Los gehts : Am 24.10. um 14:00 Uhr auf den Reisinger-Anlagen in Wiesbaden!


Gemeinsame Anreisen:
Aschaffenburg - 11:47 Uhr
Darmstadt Hbf - 13:03 Uhr
Frankfurt Hbf - 13:12 Uhr
Marburg - 11:35 Uhr

Schluss mit rechten Netzwerken in den Sicherheitsbehörden

[iL*] - 11. Oktober 2020 - 11:53
Landesweite Demo gegen die hessischen Zustände in Wiesbaden.

Am 24. Oktober werden wir gemeinsam in Wiesbaden auf die Straße gehen, um gegen rechte Strukturen und Rassismus in den hessischen Sicherheitsbehörden zu demonstrieren.

Die jüngsten Fälle rassistischer Polizeigewalt haben erneut offenbart, dass es sich nicht um bedauerliche Einzelfälle handelt, sondern dass die Sicherheitsbehörden in Hessen ein strukturelles Rassismus-Problem haben. Rassifizierte Personen werden alltäglich zur Zielscheibe rassistischer Kontrollen und sind häufig der Gewalt von Polizist*innen ausgeliefert. Selbst wenn zufällig ein Video die Übergriffe dokumentiert, ist es für die Betroffenen oftmals schwierig, sich dagegen zu wehren. Und auch dann haben die Betroffen rassistischer und rechter Polizeigewalt meisten mit Kriminalsierung zu rechnen, während sich Politiker*innen, Justiz und Journalist*innen schützend vor uniformierte Täter*innen stellen.

Daneben wird die Existenz von rechten Netzwerken in Polizei, Bundeswehr und Spezialeinheiten immer offensichtlicher. Beamt*innen tauschen sich in Chatgruppen über ihre menschenverachtenden Ideologien aus. Polizist*innen geben Informationen an organisierte Nazis weiter und bedrohen als NSU 2.0 migrantische, linke und antifaschistische Personen des öffentlichen Lebens. Der Verfassungsschutz finanziert über seine V-Leute faschistische Strukturen, schreddert Akten und verhindert die weitere Aufklärung der NSU-Mordserie. Dass der Verfassungsschützer Andreas Temme direkt (wie beim Mord an Halit Yozgat 2006) oder indirekt (wie bei der Ermordung Walter Lübckes 2019) in rechtsterroristische Attentate verwickelt ist, zeigt: Der hessische Verfassungsschutz schützt ausschließlich seine V-Leute und Mitarbeiterinnen vor Strafverfolgung.Und währenddessen legen auch in Hessen Soldaten Listen mit Feind*innen an, horten Waffen sowie Munition und planen Anschläge wie z.B. der
Offenbacher Soldat Franco Albrecht.

Es reicht uns! Wir werden in der hessischen Landeshauptstadt ein kraftvolles Zeichen setzen, weil wir wollen, dass sich etwas ändert:
Dass rechte Netzwerke in den Sicherheitsbehörden konsequent aufgedeckt und bekämpft werden!
Dass der strukturelle Rassismus und diskriminierende Praktiken wie racial profiling als solche benannt und abgeschafft werden!
Dass unabhängige Beschwerdestellen und eine bundesweite Kennzeichnungspflicht für Polizist*innen eingeführt werden, damit Täter*innen im Dienst identifiziert und strafrechtlich verfolgt werden können, ohne dass der polizeiliche Corpsgeist sie schützt!
Die Polizei und andere Sicherheitsbehörden haben ein strukturelles Problem mit Rassismus und rechten Ideologien - das muss aufhören! Wir fordern eine konsequente Entnazifizierung von Polizei und Bundeswehr sowie die Abschaffung des Verfassungsschutzes! Solidarität mit sämtlichen Betroffenen der Drohschreiben des sogenannten „NSU 2.0“ und rassistischer Polizeigewalt! Für eine solidarische Gesellschaft, die die Menschen vor den Sicherheitsbehörden und ihren rechten Umtrieben schützt - nicht die Sicherheitsbehörden vor Strafverfolgung!

Lasst uns gemeinsam und entschlossen klar machen, dass wir Nazis und andere Rechte in der Polizei, beim Verfassungsschutz und anderswo niemals akzeptieren werden!

Am 24. Oktober alle zusammen in Wiesbaden auf die Straße – gegen Rassismus, Antisemitismus und Sexismus in den Sicherheitsbehörden und überall!

Für eine Entnazifizierung 2.0!

 

Gemeinsame Anreisen:
Aschaffenburg - 11:47 Uhr
Darmstadt Hbf - 13:03 Uhr
Frankfurt Hbf - 13:12 Uhr
Marburg - 11:35 Uhr

Gute Besserung - Kämpfe um Gesundheit

[iL*] - 10. Oktober 2020 - 20:45
Die neue arranca! #54 ist da

Als wir im Herbst 2019 mit der Planung dieser Ausgabe begannen, konnten wir nicht ahnen, dass aufgrund einer weltweiten Pandemie der Themenkomplex «Pflege und Gesundheit» deutlich stärker in der Öffentlichkeit präsent sein würde. Für uns ist die Gesundheits-Ausgabe keine Corona-Ausgabe – auch wenn wir inhaltliche Bezüge eingewoben haben. Für uns war und ist diese Ausgabe die Chance das Thema Gesundheit und die Kämpfe im und um das Gesundheitssystem grundlegender zu beleuchten. Und so gibt sie auch den coronabezogenen Debatten um Gesundheit ein solides Fundament.

Entgrenzte Arbeitszeiten, die intensivierte Pflege von Angehörigen und generell höhere physische wie psychische Belastungen schufen für uns, wie für so viele Menschen Alltagserfahrungen, die deutlich machten, wie sehr eine radikal linke Kritik und Praxis im Gesundheits- und Carebereich notwendig ist. Zahlreiche Beiträge beschäftigen sich mit der Situation in den Krankenhäusern, angefangen mit einer Kritik an der Ökonomisierung des Gesundheitssystems, über einen radikalen Gegenentwurf eines klassenlosen Krankenhauses, das leider nie gebaut wurde und Artikel über die Kämpfe der Krankenhausbeschäftigten sowie der linksradikalen politischen Arbeit zu den Kämpfen in der Pflege. Andere Artikel beleuchten die feministische Perspektive auf Sorgearbeit, auf reproduktive Gerechtigkeit und die Kämpfe darum. Der Text «Männlich? Weiblich? Divers!» berichtet vom Ausgeliefertsein in diesem Gesundheitssystem. «Aus Krankheit eine Waffe machen» und «Activist Grief» richten den Blick über den deutschen Tellerrand hinaus, während der Artikel «Gesundheitsversorgung für Alle?» die schwierigen Auseinandersetzungen um die Gesundheitsversorgung von illegalisierten Menschen in Berlin thematisiert.
Artikel und Interviews von und mit Aktivist*innen der Gesundheitskollektive zeigen auf, wie eine bessere Gesundheitsversorgung konkret aussehen kann und warum soziale Lebensbedingungen nicht von individueller Gesundheit zu trennen sind. Andere Artikel, wie «Kapital und Gesundheit», eine Reflexion der Psychiatriekritik und «Carearbeit, die krank macht» in der Kinder- und Jugendhilfe nehmen Geschichte und Status Quo unter die Lupe. Schließlich widmen sich Artikel wie Resilienz als «neuester heißer Scheiß», «Digitalisiert und durchleuchtet» und «Aussortiert» den neuen Entwicklungen im Gesundheits- und Sozialsystem und deren Folgen.

Eure arranca!-Redaktion
im September 2020
arranca@mail.de

>> Ihr könnt die arranca! bei uns bestellen - auch in größeren Mengen: https://arranca.org/ oder per Mail an arranca@mail.de. 

 

Die Liebig34 verteidigen! Denn es geht nicht um die Liebig34

[iL*]-Debattenblog - 6. Oktober 2020 - 14:41

Am Freitag soll in Berlin das anarcha-queer-feministische Hausprojekt Liebig34 geräumt werden. Weil es dabei um mehr geht als ein einzelnes Haus, dokumentieren wir hier den Aufruf der Interventionistischen Linken Berlin – als Einladung, um gemeinsam über die Bedeutung subkultureller, widerständiger Räume in der Stadt der Reichen ins Gespräch zu kommen.

Dieser Aufruf richtet sich an all diejenigen, die denken: Ich wohne ja nicht in der Liebig. An all diejenigen, die sagen, dass wir auf die konkreten Kämpfe fokussieren sollten, in denen es eine Chance gibt zu gewinnen. An all diejenigen, die meinen, dass linke Infrastruktur in Berlin nicht auf »subkulturelle Szeneräume« angewiesen ist, sondern auf gesellschaftliche Verankerung. Dieser Aufruf richtet sich an euch, an uns.

So viel ist schon geschrieben worden und Wiederholungen sind langweilig. Deswegen nur drei Punkte, die uns wichtig sind:

(1) In einer neoliberalen Welt, in der über die Symbolik die Herrschaft an Materialität gewinnt, gewinnen die symbolischen Kämpfe an Materialität.*

(2) Ob und inwiefern wir mit dem anarcha-queer-feministischen Hausprojekt Liebig34 in politischen Fragen, in kulturellen Fragen oder in unseren Lebensentwürfen übereinstimmen, spielt keine Rolle. Relevant ist, dass die Liebig34 eine gelebte Alternative ist, unter anderem zum patriarchalen Kapitalismus. Eine Alternative öffnet den politischen Raum, sich zu positionieren, sie in Frage zu stellen, Dissens zu formulieren oder aktiv Konsens auszudrücken. Im besten Sinne stoßen Alternativen die Tore zu Diskussionen auf, in welcher Welt wir leben wollen.

Dort, wo nur Konsens herrscht, herrscht der Status quo. Dagegen steht die Liebig34 in jedem Fall für eine andere, für eine radikaldemokratische, feministische und antikapitalistische Gesellschaft. Der Angriff auf die Liebig34 ist insofern ein Angriff auf den Feminismus in dieser Stadt. Mit der Räumung eines solchen Projekts werden nicht nur linke Räume unwiederbringlich zerstört, sondern auch eine eigene gewachsene Organisierungspraxis sowie politische Zusammenhänge von Genoss*innen, die wir in gemeinsamer Bündnisarbeit schätzen gelernt haben. Menschen sind eben immer mehr als ihre körperlichen und politischen Teile.

(3) In vielen linken Diskussionen wird heute lamentiert, die (radikale) Linke müsse wieder authentischer werden. Was darunter verstanden wird, ist oft genauso vielfältig wie umstritten. Wir aber glauben, dass Authentizität auf jeden Fall bedeutet – genauso wie man mit der Nachbarschaft für gerechte Mieten kämpft – das eigene Zuhause zu verteidigen, wenn die vier Wände eingerissen werden sollen; und das mit allen Mitteln. Was gibt es glaubwürdigeres als das Zuhause, den Ort, wo man sich wohlfühlt, dort wo die (Wahl-)Familie ist, wo man ausgelassen sein kann und keiner Affektkontrolle unterworfen ist, mit Händen und Füßen zu verteidigen?

Eine solche Einstellung ist authentisch, weil sie kämpft um der Idee willen und nicht, weil sie ökonomistisch abwägt, ob es etwas zu gewinnen oder zu verlieren gibt. Wer Letzteres auf Dauer tut, geht in der Logik des Kapitals auf, nicht nur in Bezug auf die berufliche Laufbahn, sondern auch in seinen sozialen Beziehungen. Die geräumten und bedrohten Projekte sind deshalb auch unsere Projekte. Unvergessen bleiben die Abende und Nächte, die viele von uns dort verbracht und gemeinsam Ideen geschmiedet haben, nicht zuletzt auch, um den herrschenden Institutionen eins auszuwischen.

Der Kampf...

Let`s organize for system change! Zwei Tage Workshop zu Transformatives Organizing

[iL*] - 1. Oktober 2020 - 16:52
Let`s organize for system change!

Zwei Tage Workshop zu Transformatives Organizing
Als politisch Aktive wollen wir meist nicht nur ein einzelnes Anliegen durchsetzen, punktuelle Verbesserungen erreichen oder ausschließlich Verschlechterungen abwehren. Vielmehr sind wir davon überzeugt, dass wir die Gesellschaft als Ganzes verändern müssen um ein gutes Leben für alle zu erreichen.

Doch wie kann das gehen? Wie können wir konkrete Verbesserungen für das Hier und Jetzt erreichen ohne dabei das Ziel einer ganz anderen Gesellschaft aus dem Blick zu verlieren?
Das Konzept von Transformatives Community Organizing (TCO) bietet Ansatzpunkte für diese Fragen.In unserem Seminar wird nicht nur das Konzept TCO vorgestellt, sondern wir lernen auch praxisnah was 1:1 Gespräche sind und warum sie so wichtig sind, was gute Versammlungen ausmachen, wie wir Menschen befähigen sich in Prozesse einzubringen und wie es uns gelingen kann, noch nicht aktive Personen für ein Anliegen zu gewinnen und langfristig in Strukturen einzubinden. Denn schließlich müssen wir für das Ziel emanzipatorischer gesellschaftlicher Veränderung viele sein!

Als Trainer*innen begleitet uns Birgitta von der Bewegungsschule Berlin. Ihr Motto: „Starke soziale Bewegungen aufzubauen ist erlernbar.” Genau das wollen wir in unserem zweitägigen Workshop tun und laden zur Teilnahme ein.

Infos:
Der Workshop wird organisiert von der Interventionistischen Linken Aschaffenburg und Organize Aschaffenburg & Umland. Er findet an beiden Tagen ganztags und in Aschaffenburg statt. Als Veranstaltungsort halten wir uns verschiedene Optionen offen um die im November geltenden “Corona-Auflagen” gewährleisten zu können. Die Teilnahme ist kostenlos, wobei wir uns natürlich über eine Spende freuen.

Da die Teilnehmer*innenanzahl begrenzt ist, bitten wir Interessierte um eine Voranmeldung  per Email: bge-il@riseup.net

Unterstützt von der Rosa Luxemburg Stiftung Bayern - Kurt Eisner Verein

Let`s organize for system change! Zwei Tage Workshop zu Transformatives Organizing

[iL*] - 1. Oktober 2020 - 16:42
Let`s organize for system change!

Zwei Tage Workshop zu Transformatives Organizing

Als politisch Aktive wollen wir meist nicht nur ein einzelnes Anliegen durchsetzen, punktuelle Verbesserungen erreichen oder ausschließlich Verschlechterungen abwehren. Vielmehr sind wir davon überzeugt, dass wir die Gesellschaft als Ganzes verändern müssen um ein gutes Leben für alle zu erreichen.

Doch wie kann das gehen? Wie können wir konkrete Verbesserungen für das Hier und Jetzt erreichen ohne dabei das Ziel einer ganz anderen Gesellschaft aus dem Blick zu verlieren?

Das Konzept von Transformatives Community Organizing (TCO) bietet Ansatzpunkte für diese Fragen.In unserem Seminar wird nicht nur das Konzept TCO vorgestellt, sondern wir lernen auch praxisnah was 1:1 Gespräche sind und warum sie so wichtig sind, was gute Versammlungen ausmachen, wie wir Menschen befähigen sich in Prozesse einzubringen und wie es uns gelingen kann, noch nicht aktive Personen für ein Anliegen zu gewinnen und langfristig in Strukturen einzubinden. Denn schließlich müssen wir für das Ziel emanzipatorischer gesellschaftlicher Veränderung viele sein!

Als Trainer*innen begleitet uns Birgitta von der Bewegungsschule Berlin. Ihr Motto: „Starke soziale Bewegungen aufzubauen ist erlernbar.” Genau das wollen wir in unserem zweitägigen Workshop tun und laden zur Teilnahme ein.

Infos:

Der Workshop wird organisiert von der Interventionistischen Linken Aschaffenburg und Organize Aschaffenburg & Umland. Er findet an beiden Tagen ganztags und in Aschaffenburg statt. Als Veranstaltungsort halten wir uns verschiedene Optionen offen um die im November geltenden “Corona-Auflagen” gewährleisten zu können. Die Teilnahme ist kostenlos, wobei wir uns natürlich über eine Spende freuen.

Da die Teilnehmer*innenanzahl begrenzt ist, bitten wir Interessierte um eine Voranmeldung  per Email: bge-il@riseup.net

Die Liebig34 verteidigen! Denn es geht nicht um die Liebig34

[iL*] - 29. September 2020 - 17:57
Ein Aufruf an uns alle

Dieser Aufruf richtet sich an all diejenigen, die denken: Ich wohne ja nicht in der Liebig. An all diejenigen, die sagen, dass wir auf die konkreten Kämpfe fokussieren sollten, in denen es eine Chance gibt zu gewinnen. An all diejenigen, die meinen, dass linke Infrastruktur in Berlin nicht auf „subkulturelle Szeneräume“ angewiesen ist, sondern auf gesellschaftliche Verankerung. Dieser Aufruf richtet sich an euch, an uns.

So viel ist schon geschrieben worden und Wiederholungen sind langweilig. Deswegen nur drei Punkte, die uns wichtig sind:

(1) In einer neoliberalen Welt, in der über die Symbolik die Herrschaft an Materialität gewinnt, gewinnen die symbolischen Kämpfe an Materialität.*

(2) Ob und inwiefern wir mit dem anarcha-queer-feministischen Hausprojekt Liebig34 in politischen Fragen, in kulturellen Fragen oder in unseren Lebensentwürfen übereinstimmen, spielt keine Rolle. Relevant ist, dass die Liebig34 eine gelebte Alternative ist, unter anderem zum patriarchalen Kapitalismus. Eine Alternative öffnet den politischen Raum, sich zu positionieren, sie in Frage zu stellen, Dissens zu formulieren oder aktiv Konsens auszudrücken. Im besten Sinne stoßen Alternativen die Tore zu Diskussionen auf, in welcher Welt wir leben wollen.
Dort, wo nur Konsens herrscht, herrscht der Status quo. Dagegen steht die Liebig34 in jedem Fall für eine andere, für eine radikaldemokratische, feministische und antikapitalistische Gesellschaft. Der Angriff auf die Liebig34 ist insofern ein Angriff auf den Feminismus in dieser Stadt. Mit der Räumung eines solchen Projekts werden nicht nur linke Räume unwiederbringlich zerstört, sondern auch eine eigene gewachsene Organisierungspraxis sowie politische Zusammenhänge von Genoss*innen, die wir in gemeinsamer Bündnisarbeit schätzen gelernt haben. Menschen sind eben immer mehr als ihre körperlichen und politischen Teile.

(3) In vielen linken Diskussionen wird heute lamentiert, die (radikale) Linke müsse wieder authentischer werden. Was darunter verstanden wird, ist oft genauso vielfältig wie umstritten. Wir aber glauben, dass Authentizität auf jeden Fall bedeutet – genauso wie man mit der Nachbarschaft für gerechte Mieten kämpft – das eigene Zuhause zu verteidigen, wenn die vier Wände eingerissen werden sollen; und das mit allen Mitteln. Was gibt es glaubwürdigeres als das Zuhause, den Ort, wo man sich wohlfühlt, dort wo die (Wahl-)Familie ist, wo man ausgelassen sein kann und keiner Affektkontrolle unterworfen ist, mit Händen und Füßen zu verteidigen? Eine solche Einstellung ist authentisch, weil sie kämpft um der Idee willen und nicht, weil sie ökonomistisch abwägt, ob es etwas zu gewinnen oder zu verlieren gibt. Wer Letzteres auf Dauer tut, geht in der Logik des Kapitals auf, nicht nur in Bezug auf die berufliche Laufbahn, sondern auch in seinen sozialen Beziehungen. Die geräumten und bedrohten Projekte sind deshalb auch unsere Projekte. Unvergessen bleiben die Abende und Nächte, die viele von uns dort verbracht und gemeinsam Ideen geschmiedet haben, nicht zuletzt auch, um den herrschenden Institutionen eins auszuwischen.

Der Kampf der Friedel54, des Syndikats, der Potse, der Meute, der Liebig34 mit Infoladen Daneben, der Rigaer94 mit Kaderschmiede etc. pp. steht wegen all dem für so viel mehr als die letzten verbliebenen Reste einer linksradikalen Blase. Sie stehen für die Perspektive, dass die radikale Linke keine Blase sein muss.

Anfang Oktober auf nach Berlin! Alle Termine: http://liebig34.blogsport.de

Interventionistische Linke Berlin, September 2020

* Symbolische und materielle Herrschaft sind miteinander verschränkt: Die hegemoniale Bild- und Symbolproduktion (z.B. Körperideale oder Werbung) schreibt sich in unsere Körper ein, sie prägt unser Verhalten und Denken, sie (re-)produziert damit Unterdrückungsstrukturen. Die Liebig34 und ihre Verteidigung greifen die herrschende Ordnung an, und zwar symbolisch-materiell.

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