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Aktualisiert: vor 37 Minuten 7 Sekunden

Patriarchat enteignen – Die Häuser denen, die Schutz brauchen!

18. Februar 2024 - 18:22
Gekürzte Version des Aufrufs. Den ganzen Aufruf findet ihr hier.

 

Gewalt an FLINTA*-Personen wird in Deutschland noch immer systematisch verharmlost. Insbesondere Tötungen von Frauen* durch (Ex-)Partner werden oft als Beziehungstat abgetan, statt als das, was sie sind: Feminizide - die Ermordung von Frauen, weil sie Frauen sind. Feminizide geschehen besonders häufig in privaten Wohnungen, da Frauen oft wenig Möglichkeiten haben, sich gewaltvollen Beziehungen durch einen Wohnungswechsel zu entziehen. Besonders trans Frauen und Frauen mit Kindern sind gefährdet. Die Bundesrepublik macht nichts, um dieses Problem zu lösen.

Deutschland hält sich selbst nicht an die ratifizierte Istanbul-Konvention. Es fehlen mehr als 14.000 Frauenhausplätze in der Bundesrepublik und Frauenhäuser melden im Durchschnitt an 303 Tagen im Jahr, dass keine Aufnahme möglich sei, da sie voll ausgelastet sind.** Auch die Verweildauer in den Frauenhäusern nimmt stetig zu. Der Wohnungsmarkt macht es insbesondere prekarisierten Frauen nahezu unmöglich, schnell eine eigene, bezahlbare Wohnung zu finden. Der Schutz der von patriarchaler Gewalt Betroffenen gerät so unter die Räder kapitalistischer Gewinninteressen.

Wir fordern deshalb eine queerfeministische Vergesellschaftung von Wohnraum, um Betroffenen von patriarchaler Gewalt umgehend Zugang zu einer eigenen Wohnung und damit einem selbstbestimmten Leben zu gewährleisten.

  • Für die Vergesellschafftung von Wohnraum!
  • Für den wirklichen Schutz von FLINTA*-Personen!
  • Für ein selbstbestimmtes und freies Leben!

Kommt zur Kundgebung am 07.03. um 17 Uhr auf dem Rosa-Luxemburg Platz!

*Die kriminalstatistische Auswertung durch das Bundeskriminalamt erfasst keine Feminizide als solche. Lediglich die Tötung von Frauen durch ihre (Ex-)Partner wird im Rahmen der Untersuchungen zu Partnerschaftsgewalt dokumentiert. Dabei werden bei Weitem nicht alle möglichen Formen eines Feminizids erfasst. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn keine Beziehung zum Täter besteht oder bestand, das Tatmotiv jedoch Mysogynie ist. Zudem bildet die Datenerhebung nur ein binäres Geschlechtersystem ab, nicht alle Gewalt an feminisierten Körpern wird so erfasst.

**https://www.frauenhauskoordinierung.de/fileadmin/redakteure/Publikationen/Statistik/2023-11-08__Frauenhausstatistik2022_Langfassung_final_FHK_02.pdf

Patriarchat enteignen!

18. Februar 2024 - 17:47
Aufruf zur Kundgebung am 07.03.2024 in Berlin: Die Häuser denen, die Schutz brauchen! Plakat der Kundgebung: Patriarchat enteignen - Die Häuser denen, die Schutz brauchen!

Gewalt an FLINTA*-Personen wird in Deutschland noch immer systematisch verharmlost. Insbesondere Tötungen von Frauen* durch (Ex-)Partner werden oft als Beziehungstat abgetan, statt als das, was sie sind: Feminizide - die Ermordung von Frauen, weil sie Frauen sind.

Feminizide geschehen besonders häufig in privaten Wohnungen, da Frauen oft wenig Möglichkeiten haben, sich gewaltvollen Beziehungen durch einen Wohnungswechsel zu entziehen. Besonders trans Frauen und Frauen mit Kindern sind gefährdet. Die Bundesrepublik macht nichts, um dieses Problem zu lösen. Denn statt tatsächlich an der Prävention von Feminiziden und dem Schutz von Betroffenen patriarchaler Gewalt zu arbeiten, wird patriachale Gewalt entweder kaum beachtet oder Feminizide werden als sogenannte "Ehrenmorde" klassifiziert. Dieser Begriff ist nicht nur rassistisch, sondern bennent Feminizide auch nicht als das was sie sind - Die Spitze des Eisberges patriachaler Gewalt.

Deutschland hält sich selbst nicht an die ratifizierte Istanbul-Konvention. Es fehlen mehr als 14.000 Frauenhausplätze in der Bundesrepublik und Frauenhäuser melden im Durchschnitt an 303 Tagen im Jahr, dass keine Aufnahme möglich sei, da sie voll ausgelastet sind.** Auch die Verweildauer in den Frauenhäusern nimmt stetig zu. Der Wohnungsmarkt macht es insbesondere prekarisierten Frauen nahezu unmöglich, schnell eine eigene, bezahlbare Wohnung zu finden. Der Schutz der von patriarchaler Gewalt Betroffenen gerät so unter die Räder kapitalistischer Gewinninteressen.

Wir fordern deshalb eine queerfeministische Vergesellschaftung von Wohnraum, um Betroffenen von patriarchaler Gewalt umgehend Zugang zu einer eigenen Wohnung und damit einem selbstbestimmten Leben zu gewährleisten. Dass Betroffene keinen Zugang zu Wohnungen bekommen und sich deshalb oftmals weiterhin in Räumen aufhalten müssen, in denen sie Gewalt ausgesetzt sind, zeigt einmal mehr, warum die Verteilung von Wohnraum nicht kapitalistischen Profitinteressen, sondern den tatsächlichen Bedürfnissen von Menschen unterliegen sollte. Die Trennung von Privatem und Politischem dient stets dazu, die strukturelle Systematik patriarchaler Gewalt, die Verteilung von Care-Arbeit und alltäglichen Sexismus zu verschleiern. Dem stellen wir uns gemeinsam entgegen! Feminizide sind kein individuelles, sondern ein gesellschaftliches Problem. Wie Menschen wohnen und was in den Wohnungen geschieht ist eine gesellschaftliche Frage. Deshalb braucht es eine queerfeministische Vergesellschaftung von Wohnraum: Betroffene von patriarchaler Gewalt und ihre Bedürfnisse müssen in den Mittelpunkt gerückt werden, damit sie selbstbestimmt entscheiden können, wie und wofür ihr Wohnraum genutzt wird.

Darum:

  • Für die Vergesellschafftung von Wohnraum!
  • Für den wirklichen Schutz von FLINTA*-Personen!
  • Für ein selbstbestimmtes und freies Leben!

Kommt zur Kundgebung am 07.03. um 17 Uhr auf dem Rosa-Luxemburg Platz!

*Die kriminalstatistische Auswertung durch das Bundeskriminalamt erfasst keine Feminizide als solche. Lediglich die Tötung von Frauen durch ihre (Ex-)Partner wird im Rahmen der Untersuchungen zu Partnerschaftsgewalt dokumentiert. Dabei werden bei Weitem nicht alle möglichen Formen eines Feminizids erfasst. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn keine Beziehung zum Täter besteht oder bestand, das Tatmotiv jedoch Mysogynie ist. Zudem bildet die Datenerhebung nur ein binäres Geschlechtersystem ab, nicht alle Gewalt an feminisierten Körpern wird so erfasst.

**https://www.frauenhauskoordinierung.de/fileadmin/redakteure/Publikationen/Statistik/2023-11-08__Frauenhausstatistik2022_Langfassung_final_FHK_02.pdf

Wasser.Land.Gerechtigkeit

16. Februar 2024 - 12:23
Kampf ums Wasser! Widerstand gegen Privatisierung - international und lokalDie Ressource Wasser wird immer stärker umkämpft. Die aufkommende Klimakatastrophe sorgt weltweit für eine zunehmende Verknappung. Immer weniger Menschen haben Zugang zu sauberen Wasser. Andererseits sorgen die kapitalistischen Mechanismen dafür, dass die Versorgung mehr und mehr beschränkt wird. Nachdem wir im Oktober die Auswirkungen und Kämpfe im Altmühltal, in Kurdistan und im Niger beleuchteten und diskutierten, wenden wir uns nun einer spannenden Bewegung dazu in Frankreich zu.
Mit der Tour Wasser.Land.Gerechtigkeit laden wir im März 2024 die inspirierende französische Bewegung Soulèvements de la Terre (Aufstände der Erde) nach Deutschland ein. Wir fragen: Was können wir von ihren Erfahrungen, Strategien und Organisationsformen lernen? Wie können wir über Bewegungen und Themen hinweg Kämpfe verbinden?
Aktuell wird das Thema in der Gesellschaft viel diskutiert, aber nie die zentrale Frage gestellt, wie  der Zugriff für alle gewährleistet werden kann. Wir möchten deshalb eine antikaptalistische Perspektive anbieten. Ein Schlüsselbegriff und Lösungsansatz könnte hier Vergesellschaftung sein.
Deshalb: 5. März, 19.00h, K4 Nürnberg, Seminarraum im Glasbau (2.OG). Wir freuen uns!

AGAINST THE WAR AND IT'S LOGIC: For a transnational politics of peace.

14. Februar 2024 - 13:07
AGAINST THE WAR AND IT'S LOGIC: For a transnational politics of peace.

Seit dem 24. Februar 2022, dem Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine, hat sich nicht nur in Deutschland eine militaristische Zeitenwende vollzogen und eine neue Normalität des Krieges eingerichtet. Auch wenn die kriegerischen Auseinandersetzungen wie ferne und regionale Konflikte scheinen, breitet sich ihre Logik immer deutlicher global aus. Weltweit wird aufgerüstet und nach militärische Lösungen für die politischen und ökonomischen Krisen einer multipolaren, kapitalistischen Ordnung gesucht, die sich anders nicht mehr stabilisieren kann.

Höchste Zeit also, einen Blick über den Tellerrand hinaus und auf die globalen Dynamiken von Militarisierung, Autoritarismus und patriarchaler Gewalt zu werfen. Und jene widerständigen Praktiken sichtbar zu machen, mit denen sich Menschen weltweit dem Krieg und seiner polarisierenden Logik widersetzen und entziehen, die von uns verlangt, dass wir uns auf eine falsche Seite der Herrschenden stellen. Die Praktiken derer, die desertieren, die flüchtende Wehrpflichtige verstecken oder Waffenlieferungen blockieren und auf einer unteilbaren Menschlichkeit und umfassenden Solidarität beharren.

All diese Perspektiven will die Permanent Assembly Against the War vereinen und in einer Online-Diskussion am 24.02. sichtbar machen. Die PAAW hat sich aus dem transnationalen Netzwerk des Transnational Social Strikes heraus unmittelbar nach dem russischen Angriff auf die Ukraine zusammengefunden. Im TSS finden sich aus ganz Europa und darüber hinaus Migrant*innen, Arbeiter*innen, Queers, Feminist*innen, Klimaaktivist*innen und alle zusammen, die Kämpfe von unten führen. Wir laden euch ein, mit uns gemeinsam die Diskussion zu verfolgen, und wollen euch dabei auch über die PAAW und den TSS informieren.

Aus dem Aufruf zur Versammlung:

"Am zweiten Jahrestag des russischen Einmarsches in der Ukraine laden wir ein, uns gemeinsam der neuen, herausfordernden Situation zu stellen. Während im Gazastreifen ein tägliches Massaker stattfindet, wird eines klar: Der Krieg weitet sich aus, der Krieg wird andauern und wir brauchen kollektive Strategien, um die Unvermeidbarkeit des Krieges zurückzuweisen.[..] Aus diesem Grund werden wir am 24. Februar ein öffentliches Online-Treffen organisieren, bei dem Stimmen von den verschiedenen Kriegsfronten gegen den Krieg zu Wort kommen, aber auch die Stimmen derjenigen, die sich im Bewusstsein seiner Folgen gegen den Krieg positioniert haben. Zusammen mit klassenkämpferischen Organisationen und sozialen Bewegungen, zusammen mit Kriegsverweiger*innen und Deserteuren von den verschiedenen Kriegsfronten, zusammen mit Feminist*innen, Migrant*innen, prekär Beschäftigten und Umweltaktivist*innen wollen wir eine autonome Antikriegsbewegung gegen die kapitalistische Maschinerie von Tod und Verzweiflung schaffen."

Den ganzen Aufruf der PAAW auf Deutsch findet ihr hier auf der TSS-Website: https://www.transnational-strike.info/2024/02/10/aufruf-zu-einer-versammlung-am-24-februar-gegen-den-krieg-und-seine-logik-fur-eine-transnationale-friedenspolitik/

...und auf Englisch hier: https://www.transnational-strike.info/2024/02/07/call-for-an-online-assembly-against-the-war-and-its-logic-on-february-24th-24/

Die Diskussion wird auf Englisch stattfinden.

Rote Zone: Rondenbarg und die Verschärfung des Demonstrationsstrafrechts

13. Februar 2024 - 23:47

Im Juli 2017 protestierten Zehntausende gegen den G20-Gipfel in Hamburg. Bereits im Vorfeld kündigte sich auch die zu erwartende Repression an: Camps wurden verboten, die Innenstadt von Hamburg wurde zum demonstrationsfreien Bereich erklärt. Am Tag vor dem Gipfel wurde die „Welcome to Hell“-Demo gewaltsam aufgelöst. Am nächsten Tag stürmten Tausende die rote Zone und blockierten die Zufahrtswege zum Gipfel.
Ein Demozug wurde in der Straße Rondenbarg von Spezialeinheiten der Polizei brutal angegriffen und zerschlagen. Menschen wurden tw. schwer verletzt und eingeknastet.
Bisher wurden Einige aus dem Komplex bereits verurteilt. Im Januar 2024 begann die nächste Runde im Rondenbargverfahren gegen sechs Beschuldigte. Sie sollen wegen einer konstruierten „gemeinschaftlichen Tat“ ohne konkret individuellen Strafnachweis verurteilt werden.
Wir wollen gemeinsam mit einem Beschuldigten und der Roten Hilfe diskutieren, was es für uns als Linke bedeutet, wenn die bloße Anwesenheit auf einer Demonstration für eine Verurteilung reichen kann.

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

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