[iL*]
Raus zum revolutionaren 1. Mai 2026
der Arbeiterklasse, ist kein Feiertag, er ist
ein Tag des Widerstands.
Fur Migrant*innen in Deutschland
bedeutet dieser Tag mehr als
symbolische Worte. Sie sind Teil der
Arbeiterklasse und sie sind diejenigen,
die besonders ausgebeutet werden:
in schlecht bezahlten Jobs, unter
prekaren Bedingungen, ohne Sicherheit.
Wahrend Profite wachsen, sollen sie
stillhalten und funktionieren.
Verscharfung der GEAS-Reformen
werden Flucht und Migration weiter
kriminalisiert.
Lager an den AuBengrenzen, schnellere
Abschiebungen und der systematische
Abbau von Rechten bedeuten nichts
anderes als eine Festung Europa, die auf
Ausgrenzung und Abschreckung setzt.
Wahrend Kriege, wirtschaftliche
Ausbeutung und globale Ungleichheit
Menschen zur Flucht zwingen, werden
sie hier entrechtet und entmenschlicht.
Gleichzeitig erleben wir eine
allgemeine Verscharfung:
Sozialabbau, steigende
Lebenshaltungskosten,
zunehmende Repression gegen alle,
die sich gegen dieses
menschenverachtende System stellen.
Statt die Ursachen von Krisen zu
bekampfen, werden Sindenbdcke
gesucht und immer wieder sind es
Migrant*innen, denen die
Verantwortung zugeschoben wird.
Auch die Debatte um die
Wiedereinführung oder Ausweitung des
Wehrdienstes zeigt, wohin die Entwicklung
geht: Aufrüstung nach innen und außen,
während soziale Sicherheit abgebaut
wird. Es sind dieselben Systeme, die Kriege
führen, Menschen zur Flucht zwingen und
sie anschließend an den Grenzen sterben
Der 1. Mai zeigt: Unsere Starke liegt in
unserer gemeinsamen Klasse. Egal woher wir kommen, wir teilen die gleichen
Interessen.
Kommt in den antirassistischen Block mit Migrantifa und und Wut und Trotz am 2. Lauti
Freitag, 1. Mai, 11:30h, Petra-Kelly-Platz
Schöner leben ohne Spitzel
EIn Vortrag der Interventionistischen Linken Hannover im Rahmen des Soliabend von In/Progress Braunschweig:
Im Januar enttarnte die IL in Bremen einen Spitzel, der hauptsächlich auf unsere Genoss_innen der IL angesetzt war und generell linke Bewegungen in Bremen ausspionieren sollte. Nicht der erste und leider auch nicht der letzte Fall in dem Spitzel genutzt werden, denn sie sind eine uralte Begleiterscheinung von Herrschaft und schon immer mussten sich Oppositionelle mit ihnen herumschlagen.
Was macht es mit uns, wenn ein Mensch, mit dem wir gemeinsam politisch aktiv sind, mit dem wir Sorgen teilen oder mit dem wir vielleicht auch sexuelle Beziehungen haben, in Wirklichkeit alles, was wir machen, untergraben will.
Beim Soliabend wollen wir uns einige Enttarnungen genauer schauen - auch Beispiele aus Hannover und gemeinsam über Wege diskutieren, wie wir uns auf den Einsatz von Spitzeln vorbereiten und wappnen können.
Handbuch Transformative Gerechtigkeit - Selbstorganisierte Umgänge mit Konflikten und zwischenmenschlicher Gewalt
Transformative Gerechtigkeit hilft, gemeinsame Umgänge mit Konflikten und zwischenmenschlicher Gewalt zu gestalten – jenseits von Strafe und staatlichen Institutionen.
Das Handbuch bietet als bislang umfassendstes deutschsprachiges Werk eine fundierte Einführung in Theorien, sprachliche Werkzeuge und Handlungsansätze für die praktische Arbeit mit Transformativer Gerechtigkeit. Zahlreiche Autor*innen beleuchten die Entstehungsgeschichte des Konzepts und teilen eindrückliche Praxisberichte aus selbstorganisierten Umgängen mit verschiedenen Gewaltformen: von Unterstützungsstrukturen für Betroffene über die Begleitung gewaltausübender Personen bis zu Präventionsarbeit. Ihre vielfältigen Beiträge erzählen von gelungenen Experimenten, Herausforderungen und Lernprozessen und verbinden dabei persönliche Erfahrungen mit politischen Analysen und internationalen Perspektiven.
Die Buchvorstellung wird in Kooperation mit dem Infoladen des JUZ Mannheim organisiert.
Küfa: Prosfyigka - Unsere gemeinsame Sprache, die Solidarität!
Seit mehr als 15 Jahren besteht im Herzen von Athen eine selbstverwaltete Nachbarschaft: Prosfygika, die größte Besetzung Europas, bildet mit acht Wohnblocks, einer gemeinschaftlichen Versammlung als Ort der Entscheidungsfindung und mehr als 20 selbstorganisierten Strukturen wie einer Bäckerei, ein Kinderhaus oder eine Frauenstruktur einen Gegenentwurf zur kapitalistischen Gesellschaft. Der neoliberalen griechischen Regierung ist dieses Projekt ein Dorn im Auge. Deswegen wird aktuell die Räumung von Prosyfgika vorbereitet.
In Athen und an vielen anderen Orten schlägt diesem Versuch eine Welle der Solidarität entgegen – auch in Mannheim. Als Teil der Solidaritätsbewegung zeigen wir für einen Monat im Wild West eine Ausstellung über die Geschichte und Strukturen von Prosfygika. Eine gute Möglichkeit, diese anzuschauen, bietet sich am 29.04. Bei veganem griechischen Essen ist die Ausstellung geöffnet. Die Einnahmen der Küfa gehen an die Selbstverwaltungsstrukturen von Prosfygika.
Eröffnung: Prosfyigka - Unsere gemeinsame Sprache, die Solidarität!
Seit mehr als 15 Jahren besteht im Herzen von Athen eine selbstverwaltete Nachbarschaft: Prosfygika, die größte Besetzung Europas, bildet mit acht Wohnblocks, einer gemeinschaftlichen Versammlung als Ort der Entscheidungsfindung und mehr als 20 selbstorganisierten Strukturen wie einer Bäckerei, ein Kinderhaus oder eine Frauenstruktur einen Gegenentwurf zur kapitalistischen Gesellschaft. Der neoliberalen griechischen Regierung ist dieses Projekt ein Dorn im Auge. Deswegen wird aktuell die Räumung von Prosyfgika vorbereitet.
In Athen und an vielen anderen Orten schlägt diesem Versuch eine Welle der Solidarität entgegen – auch in Mannheim. Ab dem 22.04. zeigen wir für einen Monat im Wild West eine Ausstellung über die Geschichte und Strukturen von Prosfygika. Zur Eröffnung laden wir am 22.04. ab 19 Uhr ins Wild West ein. Bei einem Barabend mit leckeren Cocktails könnt ihr die Ausstellung anschauen und einen schönen Abend erleben. Die Einnahmen gehen an die Strukturen der Selbstverwaltung von Prosfygika.
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