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Gentrifizierung

Sanctuary City. Migrantische Kämpfe um Rechte in der Stadt

Okt 12, 2015
wann: 
Mittwoch, 21. Oktober 2015 - 19:00
was: 
Verranstaltung
wo: 
Klapperfeld, Klapperfelstr. 5, Frankfurt/Main
wer: 
AK Kritische Geographie (ffm.kritische-geographie.de), Interventionistische Linke Frankfurt - [iL*]-Frankfurt (frankfurt.radikallinks.org), kritnet (kritnet.org)

solidaritycityplakat.jpg[english below]
Im nordamerikanischen Kontext ist die Stadt häufig nicht nur Ort, sondern auch Mittel von migrantischen Kämpfen um soziale und politische Rechte. An zahlreichen Orten haben Bewegungen ihre Städte erfolgreich aufgefordert, sich als Sanctuary (Ort der Zuflucht) zu begreifen. Diese Städte stellen sich politisch, rechtlich oder praktisch gegen das Migrationsregime ihres Nationalstaats. Sie gewähren ihren Bewohner_innen unabhängig vom Aufenthaltsstatus Zugang zu Diensten und Einrichtungen und lassen die Polizei auf routinemäßige Kontrollen des Aufenthaltsstatus verzichten. Die kanadische Stadt Toronto verfügt infolge der Kampagne eines breiten aktivistischen Netzwerks seit 2013 über eine entsprechende Richtlinie. In der Veranstaltung berichten Syed Hussan und Nathan Prier (No One is Illegal Toronto) von Erfolgen und Widersprüchen dieser Strategie und ordnen die Entwicklung aus antirassistischer und -kolonialer Perspektive ein. In der Diskussion wollen wir auch nach möglichen Anknüpfungspunkten für die Frankfurter Verhältnisse fragen: Wie kann der Forderung nach einer „neuen Frankfurter Praxis“ (Project.Shelter) weiter Nachdruck verliehen werden, wie Kämpfe in Frankfurt weiter zusammengeführt und wie städtische Akteure und Zivilgesellschaft in die Verantwortung genommen werden?

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